Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Unser kleines Leben umgibt ein Schlaf

Eine Naturgeschichte der Dunkelheit verspricht viel. Aspekte aus allen möglichen Naturwissenschaften wie Astronomie, Physik, Biologie, Psychologie sind zu erwarten – und, als wäre das noch nicht genug – werden in dem aktuellen Buch von Ernst Peter Fischer auch Kulturgeschichte und Philosophie gestreift und – aber da habe ich schon längst aufgehört zu lesen. Der Anfang […]

So wünsche ich mir den ersten Tag

im neuen Jahr. Ein bisschen verwunschen noch. Die Zukunft unklar, der Horizont vage, gleichzeitig ein Gefühl, als läge alles noch unverbraucht vor einem. Aber von wegen: Im Charlottenburger Park war die Hölle los! Nur der Nebel verhalf hier und da zur der Illusion, ganz allein auf der Welt zu sein. Wettertechnisch ein spektakulärer Anfang. Sonst […]

Auf ein Neues!

Allen viel Mut, Hoffnung und gute Laune fürs neue Jahr. Bleibt „cool“: Tut, was zu tun ist und schaut nach besten Ideen aus. So wird’s bestimmt was. Guten Rutsch!

Noch mehr Bürostille

Es ist schon faszinierend, wie ein Plan immer ein Plan bleibt, auch wenn das Gebäude längst gebaut ist. Die Vision des Neuen, die Vorstellung im Kleinen. Noch heute ein Bild zum träumen…

Allein im Büro

Wären alle auf einmal da, wären wir 17 (wenn ich richtig gezählt habe) und zwei Hunde. Da ist man allein schon wie in einem anderen Film. Das Büro war heute Mittag, als ich kam, still und machte einen auf fantastisch: Als Filmkulisse würde sich der Raum gut geben. Wenn es dämmrig wird, wartet er mit […]

Ausblicke

Es packt mich jedes Jahr im Dezember. Die Lust, über den Zeitrand zu gucken, und vor mich hin zu spekulieren: Was könnte nächstes Jahr kommen? Was wünsche ich mir? Was befürchte ich? Sehe ich mich irgendwo? Was aus den letzten 12 Monaten möchte ich gar nicht noch einmal erleben? Was unbedingt noch und nöcher? Hätte […]

Gleichgewicht

Vielleicht sollten wir weniger auf Gemeinsamkeiten schauen, als darauf, unsere Beziehungen im Gleichgewicht zu halten. Klar, Gemeinsamkeiten beruhigen und sie geben auch Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Aber eben. Gemeinsam kann man sich auch über verschiedenes austauschen und was hätte ich nicht alles verpasst, wenn ich mich nicht hier und da auf Gegenteiliges eingelassen hätten. […]

Klein, fein, mein…

Es ist kein Bäumchen. Es ist die Spitze eines einst mächtigen Tannenzweigs. Aber als Weihnachtsbaum macht sie sich gut, wie ich finde, sie riecht sogar ein bisschen nach Wald. Die Festtage sind träge und dösig und ich genieße es, in fünf Büchern gleichzeitig zu lesen. „Euphorie“ von Lily King hält weiter alle Erwartungen, die sie […]

Es geschah aber zu jener Zeit

Wer Wert auf gute erste Sätze legt: Das ist so einer. Jede einzelne Silbe ist an ihrer Stelle, die Geschichte hebt an wie ein Lied, das zu singen seine Zeit braucht und Zuhörer (und wenn die Sänger selbst). Aber! Ja, das ist dieser Stopper, dieses merkwürdige Verweilen, und wo ich nachschlage, finde ich es nicht. […]

Zwischendrin

weiß ich wirklich nicht mehr, was da gerade auf mich zukommt… – aber ich freue mich drauf! Vor allem auf ein paar ruhige Stunden, auf meine Freundinnen und Freunde, natürlich auf das Auspacken von Geschenken. Ich will Musik hören (schaffe ich alltags oft nicht) und überlegen, was dieses Jahr gut war und wie es im […]