Ausblicke

Es packt mich jedes Jahr im Dezember. Die Lust, über den Zeitrand zu gucken, und vor mich hin zu spekulieren: Was könnte nächstes Jahr kommen? Was wünsche ich mir? Was befürchte ich? Sehe ich mich irgendwo? Was aus den letzten 12 Monaten möchte ich gar nicht noch einmal erleben? Was unbedingt noch und nöcher? Hätte ich drei Wünsche frei? Wäre, würde, wenn? Doch, es ist eine Art Aufbruchstimmung, auch wenn es wenig Gründe dafür gibt. Vielleicht nur, dass die Tage wieder länger werden und irgendein Versprechen in sich tragen, das mich zu Wünschen anspornt. Vielleicht, dass eine gewisse Feiertagsstimmung zwischen den Jahren herrscht, die genug Muße erlaubt, sich einmal weit aus dem rasenden Alltagsautomobil hinaus zu lehnen. Ich sehe die ganze Welt. Das dürfte reichen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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