Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Richtungswechsel

Erst dachte ich, es sei ein Geburtstag wie viele andere zuvor. Aber jetzt, so im Abstand von einem Monat merke ich, dass mich diese eine Jahr mehr doch sehr ins Grübeln bringt. Ich laufe – zumindest was die Zahlen angeht – auf den Rentner-Status zu. Gut, es gibt noch einen Puffer von mindestens einem Jahrzehnt, […]

Über dem eigenen Tellerrand

oder auch: Von wegen „alter Schwede“! Ich hatte vorgestern meine Präsentation im Büro, von der ich im Januar kurz schrieb: Wir sind ein Großraumbüro mit immer wieder wechselnder Besetzung und machen seit letztem Jahr, als einer unserer damaligen Neuzugänge sich und seine Arbeit kurz vorgestellt hat, diese Präsentationen, um uns besser kennenzulernen und um auch […]

Tödlicher Respekt

Jede oder jeder, so scheint es, hat im Leben die eigenen Tragödien abzuarbeiten. Diejenigen, die einem immer wieder passieren, die sich wie ein sehr schlechter Running Gag durchs Leben ziehen. Beim mir sind es Begegnungen mit Menschen, die auf der Kippe stehen, die mit sich und dem Leben hadern, um dann irgendwann den Tod zu […]

Überraschung!

Ein Jahr lang habe ich „unser Haushörnchen“ jetzt nicht gesehen, und was habe ich mich gefreut! Dabei, das Hörnchen ahnt natürlich nix von mir und meiner Freude, wahrscheinlich sieht es mich hinter den Fensterscheiben gar nicht. Und ich freue mich. Wäre gut, denke ich, wenn ich auch für manche ein Hörnchen sein könnte. Soll ich […]