Kategorie: Allgemein

Und wer erkennt,

wo ich letztes Wochenende war, um nach der documenta 15 dann doch nochmal Kunst zu sehen? Achtung Spoiler: Das Foto zeigt keine Kunst. Gibt aber einen Hinweis…

Das geht noch weiter

Denn mir scheint, mit dem Nicht-Denken-Können hat es mehr auf sich, als müdes Lamento. Ich würde sagen, ich habe bislang Verstehen gelernt. Nicht denken. Vielleicht sind mir die Gelegenheiten nicht aufgefallen, die Türen, durch die es zum Denken ging. Aber ich vermute, Verstehen hat die meiste Zeit gereicht. Um irgendwie durch- bzw. ein Stück weiter […]

Dämonenfänger

Heute ist Goethes Geburtstag. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Mein Herz ist leer. Ich weiß es nicht. Ich kann einfach nicht komplex denken. Ich kann eigentlich gar nicht denken. Wo wäre das noch zu lernen? Überhaupt?

Einsamkeit und Liebe

Wann begreife und akzeptiere ich, dass diese beiden Begriffe zusammengehören wie die beiden Seiten einer Medaille? Partnerschaften sind das Eine. Und eine höchste Kunst. Liebe gehört in Partnerschaften. Liebe teilen auch. Aber. Am Ende bleibe ich damit alleine. Partnerschaft braucht Kommunikation, Offenheit in guten wie in schlechten Zeiten. Meine Liebe jedoch steht außerhalb der Zeit. […]

„Im August fallen die Sterne“

Diese Gedichtzeile von Sarah Kirsch bringt meine August-Stimmung auf den Punkt. Denn jetzt ist der Sommer da in seiner ganzen Pracht, er neigt sich aber auch schon wieder, die Nächte werden länger. Die Sterne fallen und damit wird ein Ende eingeleitet: der melancholische Teil des Jahres beginnt für mich immer schon jetzt, nicht erst im […]

Löcher der Erinnerung

Ich war letztes Wochenende in meiner Heimatstadt. Wie schon das Mal davor, ist ein Faden gerissen. Klar, ich kenne die Stadt nach wie vor, fühle mich sogar auf eine Art und Weise dort immer noch zu Hause. Aber die Selbstverständlichkeit, dort zu sein, die sich über Jahrzehnte noch erhalten hatte, ist futsch. Dieses Mal gab […]

Sightseeing in Kassel

Es war anders als die letzten Male. Nicht mal schlecht. Das Sommerwetter spielte mit: schauen, essen abhängen. Selbst die Häßlichkeit Kassels hatte ihre Momente. Vielleicht spielte es auch eine Rolle, dass ich nicht alleine dorthin gereist war. Ich hatte zumindest nicht diese plötzlichen Momente der Verwirrung mit der immer gleichen Frage: „Was mache ich eigentlich […]

Und wenn er kommt, dann laufen wir

Das Thema Flucht geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Es ist, als wenn ich einen Schlüssel in der Hand halte. Ich kenne ihn, weiß aber beim besten Willen nicht, wo das passende Schloss ist. Es ist komisch zu denken, dass ich ein Mensch auf der Flucht bin. Fast schon lächerlich angesichts aller Menschen, die […]