Gleichgewicht

Vielleicht sollten wir weniger auf Gemeinsamkeiten schauen, als darauf, unsere Beziehungen im Gleichgewicht zu halten. Klar, Gemeinsamkeiten beruhigen und sie geben auch Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Aber eben. Gemeinsam kann man sich auch über verschiedenes austauschen und was hätte ich nicht alles verpasst, wenn ich mich nicht hier und da auf Gegenteiliges eingelassen hätten. Doch der eigentliche Punkt ist nicht der oder die andere auf dem gegenüberliegenden Platz der Beziehungswippe. Entscheidend ist die Strecke dazwischen. Wie können wir das Gegenüber austarieren. Natürlich nicht, um uns immerzu im gemeinsamen Schwebezustand zu halten, sondern um das zu schaffen, was Wippen so attraktiv macht. Wir sollten uns mehr Gedanken ums Dazwischen machen. Vom sturen Blick aufs Gegenüber absehen. Nö. Ich weiß auch nicht genau, wie das geht. Aber es scheint vielversprechend.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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