So wünsche ich mir den ersten Tag

im neuen Jahr. Ein bisschen verwunschen noch. Die Zukunft unklar, der Horizont vage, gleichzeitig ein Gefühl, als läge alles noch unverbraucht vor einem. Aber von wegen: Im Charlottenburger Park war die Hölle los! Nur der Nebel verhalf hier und da zur der Illusion, ganz allein auf der Welt zu sein. Wettertechnisch ein spektakulärer Anfang. Sonst ein schöner, ein ruhiger Tag. Und draußen bläst der Winterwind. Hat er den Weg doch noch nach Berlin gefunden. Willkommen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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