Pioniere

Selten hat man so viele erste Male, wie auf Reisen. Oder besser: Erste Blicke. Erst jetzt habe ich verstanden, warum Reisende so oft den Wunsch haben, auf eigenen – und nicht den ausgetretenen – Pfaden zu wandeln (oder wohl eher: zu wandern). Es ist aufregend. Man kann sich wie der erste Mensch fühlen. Da stört eine Horde fotografierender „Kolleg/innen“ ganz schön. Ich hatte Glück, und die Horden waren allerhöchstens „Hördchen“, also wenige. Sie zu sehen, war zum Teil aufschlussreich und anrührend. Wie diese beiden Bezwinger des Strandfelsens, die von ihrer Begleiterin fotografiert werden.

An die eigenen Grenzen kommen. Zum Beispiel an der „final frontier“ der Neuen Welt. Und ich als Pionierin meiner eigenen Lebensreise. Tatsächlich habe ich das Gefühl, Grenzerfahrungen gemacht zu haben. Neben dem Fotografieren konnte ich beobachten, was Menschen an solchen Strand-Grenzen tun. Immer tun: Fotos machen, Sammeln und Bauen. Wobei man Fotos natürlich auch unter Sammeln subsumieren kann. Aber es sieht am Strand anders aus, ich meine sie machen andere Bewegungen, Gesten, als die Sammler, die wie zweibeinige Hunde mit der Nase hart am Boden der Wasserlinie, oder einer früheren Wasserlinie folgten. Außerdem standen merkwürdige Konstruktionen aus Treibholz, Steinen und ein paar wenigen Muscheln herum, Land-Art wollte man meinen, aber eben meist bloß das reine Vergnügen. Mitmachen der akute Wunsch in solchen Pioniermomenten – oder mitnehmen. Teil der Natur sein – ? Kann man so weit gehen? Und könnte diese fast kindliche Haltung uns etwas über einen klügeren Umgang mit unserer Umwelt beibringen?

Gefahren des Kaffeegenusses

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Morgens um fünf ging der Tag los. Und als erstes ging die Kaffeemaschine an den Start. Meine Eltern konnten schon früh beide auch abends noch ein Tässchen vertragen. Als ich ins Kaffeealter kam, war das für mich ein großes Rätsel. Mittlerweile tue ich es ihnen nach. Klar, der Kaffee zu Hause schmeckte zum Abgewöhnen. Ich habe entsprechend lange gebraucht, mich dafür zu erwärmen (haha), im Studium war es aus nachfliegenden Gründen dann mal soweit. Mein erster „richtiger“ (whatever) Freund hatte Eltern, die einen Kaffee- und Teeladen betrieben, mit – in den späten 1980er Jahren eine Sensation – eigener Röstmaschine. Da also lernte ich meinen ersten (ebenfalls) „richtigen“ Kaffee kennen. Und seitdem gab es – zumindest, was das Getränk anging – kein Halten mehr.

Ein Relikt auch meinem Elternhaus ist löslicher Kaffee. Ich trinke ihn in rauen Mengen und ernte natürlich belustigte Blicke: Als wenn das (!) Kaffee wäre. Egal. Ich kann guten Kaffee durchaus schätzen. Aber morgens muss es einfach gehen. Und schnell. Während der Arbeit, dito. Die größte Kaffeekatastrophe erlebte ich vor sechs Jahren. Mein Laptop war nagelneu und ich kippte (natürlich versehentlich) einen ganzen (!) Pott heißen Kaffee in die Tastatur. Zwei Wochen vorher hatte ein Auftraggeber dasselbe geschafft und den Rechner (gleiche Marke) verloren. Ich war geistesgegenwärtig, drehte das Gerät um und legte es tropfnass auf mein Bett. Jaja, schöne Sauerei. Aber das Ding war auf diese Weise gerettet. Ein Schock fürs Leben, möchte man meinen.

Seit einem halben Jahr habe ich ein neues Laptop. Ahnt Ihr, was kommt? Genau. Gestern schüttete ich meinen, diesmal halb vollen und nahezu kalten Becher Kaffee über das neue Teil. Diesmal im Büro. Wie es dazu kommen konnte? Wir saßen am Besprechungstisch. Für mein dusseliges Hirn, das sich gemerkt hatte, kein Kaffee never am Arbeitstisch, hatte einen Fehler gemacht. Und ich mir zum Glück die Rettungsmethode gemerkt. Rechner auf jeden Fall an lassen, umkippen. Dieses Mal landete er auf einem von meinen Kolleginnen ultraschnell herbeigeschafften Berg von Spültüchern. Happy End. Der Rechner lebt. Und was sagt uns das? Ich habe wahnsinniges Glück gehabt. Danke, Glücksfee!!!

Noch mehr Souvenirs

Es sind ja nicht nur die Mitbringsel einer Reise, die einen daran erinnern, dass die Welt größer ist als der eigene Tellerrand. Mein Besuch im Case-Study-House Nr. 8, dem Wohnort von Charles und Ray Eames, gehörte zu den großen Höhepunkten meiner Reise und hat Nachwirkungen. Das Haus gehört zu einem ehrgeizigen Projekt der Nachkriegszeit, in dem neue Technologien (industrielle Fertigung) zum Hausbau eingesetzt wurden. John Entenza, Herausgeber der Zeitschrift „Arts & Architecture“ war der Initiator, er beauftragte mehrere Büros, Entwürfe zu entwickeln. Eames gehörten dazu. Um es kurz zu machen: die beiden kauften das Grundstück, bauten das Haus und zogen selbst ein. Das war Heiligabend 1949 und es gibt ein wundervolles Foto von Charles, das im Shop als Postkarte verkauft wird, und das ihn strahlend wie ein Honigkuchenpferd neben einem selbstgebastelten (na, von wegen! Design!!!) Lichtbaum zum besonderen Jahreswechsel zeigt.

Ich habe mich nicht nur in das Haus verliebt. Sondern auch in die beiden Hausherr/innen. Charles und Ray hatten sich an der Uni kennengelernt, er war Professor, sie Schülerin – allerdings, wenn ich richtig gelesen habe, nicht seine. Sie heirateten und machten, wie es scheint, eine von persönlichem Glück beschienene, steile Karriere. Vor allem Ray hat auf den erhaltenen Fotos ein so bezauberndes Lächeln, dass mir jedes Mal das Herz aufgeht, nur wenn ich sie sehe. Von der Eames-Foundation vor Ort habe ich ein kleines Büchlein erstanden, „15 Things Charles and Ray teach us“. Daraus habe ich mir auf dem Rückflug welche rausgepickt, die ich selbst fürs weitere (Arbeits-) Leben berücksichtigen will:

Keep good company

Explain it to a child

Get lost in the content

Never tolerate „O.K. anything“

Das Buch über die beiden als Architekten und Designer habe ich gestern gekauft. Es ist ein weiteres Ferienmitbringsel, wenn auch diesmal eins aus Berlin…

 

Wo geht’s lang?

Eine bange Frage, die sich meist erst im Urlaub wieder stellt, wenn man die eigenen ausgetretenen Pfade für kurze Zeit verlässt. Natürlich – wer im Touristengebiet unterwegs ist, sollte mit Schlussfolgerungen vorsichtig sein. Aber was ich in Kalifornien gelernt habe: Ich kam immer an. Was ich meine? Ein Umweg ist längst nicht so schlimm, wie es im zeitoptimierten Alltag manchmal scheint. Auch ein Schritt, zu mehr Gelassenheit nach der Reise – und mal sehen, wie lange die hält…

Leer sein

Eine merkwürdige, aber gar nicht so unangenehme Nachwirkung meiner Reise ist eine gewisse Leere, die sich in mir breit macht. Wörtlich. Sie scheint sich tatsächlich noch täglich auszudehnen und sich über ganze Bereiche, auch aktuelle Anlässe, zu legen. Sogar unangenehme Neuigkeiten werden auf diese Weise geschluckt, und ich bleibe erstaunlich gelassen, obwohl ich mich doch wieder prima aufregen könnte. Interessant, oder wie Mr. Spock sagen würde: Faszinierend. Mal sehen, wie lange diese Seelenruhe anhält.

Große Historienmalerei

gibt es nie und nimmermehr. So die, zugegeben arg verkürzte, Kunstgeschichtsschreibung zu den Zeiten, in denen ich noch studiert habe. Dass „nie und nimmermehr“ aus dem Wortschatz und damit auch aus dem Denken ausgeklammert gehören, habe ich im Laufe meines Lebens schon einige Male erfahren. Dennoch war ich überrascht, in Los Angeles in eine Ausstellung zu kommen, die in einer solchen Brillanz, Lebensfreude und gleichzeitig unsentimentalen Genauigkeit gemalte Historienbilder zeigt, dass ich nach Luft schnappen, grinsen und freuen und immer wieder auch beschämt innehalten musste. Kerry James Marshall wird noch bis zum 3. Juli im MOCA eine Retrospektive gewidmet, die üppig ist, unterhaltend und sehr, sehr lehrreich.

Marshall wurde 1955 geboren. Er wuchs in South Central Los Angeles auf, in einem Stadtviertel, in dem bis heue vor allem Schwarze leben und das noch bis in die 1990er Jahre als No-go-Area galt. Marshall schloss das Otis College of Art and Design ab, später zog er nach Chicago, wo er heute noch lebt. Er malt vor allem Porträts und großformatige Menschenbilder, in der Kunstgeschichte auch Historienbilder genannt.

Dazu muss ich kurz ausholen. Historienbilder waren einst Reflexionsbilder für die Reichen und Intellektuellen. Geschichten aus Mythologie und Altertum wurden in je entscheidenden Momenten dargestellt, um politische oder moralische Denkanstöße zu geben. Als sich die Kunst institutionalisierte, wurde die Historienmalerei zur Königsklasse der malenden Zunft. Menschen spielen in diesen Bildern die Hauptrolle. Es gab nur zwei weitere Fächer, in denen ebenfalls Menschen im Zentrum stehen: Das Porträt und das Genre. Genremalerei beschränkt sich jedoch auf Darstellungen aus den „niederen“ Milieus. Sie sind oft spassig, die gezeigten Menschen eher Typen, denn lebende Personen. Die Historienmalerei schien gegen Ende des 19. Jahrhunderts an ihr eigenes Ende zu kommen: Die (Reportage-)Fotografie konnte schneller und genauer über Weltereignisse informieren, die realistische oder naturalistische Malerei wurde von anderen, immer abstrakteren Stilen abgelöst. Und noch etwas sprach zunehmend gegen Historienbilder: Sie sind groß und teuer, und damit für Sammler eine schwere Kost. Wer – auch heute noch – Historienbilder malt, braucht vor allem eins: finanzkräftige Mäzene.

Oder man fängt – wie Marshall – klein an: mit Porträts. Marshall konzentrierte sich auf Menschen, die eine Rolle in der amerikanischen Geschichte oder in der afrikanischen Diaspora spielen. Und machte auf diese Weise auf sich – und auf die jeweiligen Geschichte hinter den Porträtieren – aufmerksam. In der MOCA-Ausstellung hängt gleich am Anfang ein Selbstporträt: Portrait of the Artist as a Shadow of his Former Self“, ein ziemlich kleines Bild von 1980, aus dem uns Marshall mit Cowboyhut und großer Zahnlücke angrinst. Ich kann mich nicht entscheiden, ob er das jetzt Ernst meint, zumal das Bild mit den scharfen Konturen und dem merkwürdig grinsenden Gesicht etwas von einem Comic hat. Das nächste Bild bringt mich endgültig zum Lachen. Es ist ein Jahr später gemalt und deutlich größer. Leider habe ich mir den Titel nicht notiert. Es zeigt – wenn man so will – das Porträt eines Staubsaugers, ein altes Modell, vielleicht aus den 1950er oder 60er Jahren. Hinter dem Staubsauger, mittig an einer Wand mit roter Tapete sehen wir das Selbstporträt von 1980 hängen. Grinsend und augenzwinkernd. Welcher Künstler zeigt sich schon mit Staubsauger? Da scheint einer eine Menge Abstand zu sich zu haben und gleichzeitig auf etwas zu weisen, was leider immer noch Realität ist: Schwarze bewegen sich weitgehend im Hintergrund. Die große Bühne bleibt ihnen meistens verwehrt.

Marshall hat sich in einer Zeit für die figürliche Malerei entschieden, als viele zur Abstraktion wechselten. Es war für ihn eine Art doppelter Konfrontation: Gegen den Mainstream und auch gegen das Tabu, Schwarze zu den Protagonisten westlich geprägter Malerei zu machen. Aber genau das tat und tut er bis heute. Mit Verve und einem unglaublichen Witz samt Meisterschaft. Denn er kennt alle Tricks, alle Konventionen der westlichen Hochkunst. Geradezu nonchalant spielt er mit Hoheitszeichen und Motiven weißer Maler. So erinnert in dem als Untitled bezeichneten Bild von 2009, das oben zu sehen ist, das Bild im Bild, die große Leinwand mit dem für Hobbymaler vorgegebenen Sujet, an Andy Warhol, der solche „Malen-Nach-Zahlen-Bilder“ in seinen frühen Jahren als Pop-Art-Star produzierte. Die Hobby(?)-Künstlerin davor mit riesiger Palette ist eine pompös zurechtgemachte Schwarze, in deren Farbspektrum ein Farbe fehlt… das Schwarz.

Und so geht es von Bild zu Bild. Oft sind Szenen aus dem Alltag gezeigt, Schwarze Menschen beim Frisör, bei der Hausarbeit, die, auf das große Historienformat gebracht noch eine kunsthistorische Grenzüberschreitung leisten (auch wenn sie heute nicht mehr skandalös ist): Das Genre, also das alltägliche Sujet, wird auf diese Weise auf das Historienformat monumentalisiert. Der Alltag schwarzer Menschen wird damit als wesentlich gekennzeichnet. Allegorien gibt es, mit Glitter umrandete Sehnsuchtsbilder, Fantasien des Größenwahnsinns und damit sarkastische Kommentare zu weißer Selbstverständlichkeit kommen hinzu. Ein wundervoller Kommentar auf ganzfigurige Adam-und-Eva-Darstellungen aus der Renaissance, hier mit schwarzem Personal in den Rollen als Frankenstein und Frankensteins Braut (beide 2009).

Es ist eine umfassende Retrospektive und ich könnte hier immer weiter schreiben und den Rahmen eines Blogbeitrags locker sprengen. Aber es ist Pfingsten, es scheint die Sonne. Ich gehe also raus und hoffe ganz fest, dass bald eine Ausstellung von Marshall in Deutschland zu sehen sein wird. Übrigens sagt er in einem kürzlich erst im „Freitag“ erschienenen Interview mit Chris Derkon etwas sehr, sehr wichtiges:

„Kunstwerke sind nicht harmlos.“

In diesem Sinne… 

 

Hippies der Blumenbank

Wenn man die Nachrichten liest, wird einem die alte Redewendung klar, dass die Welt sich weiterdreht. Wie immer zu schnell. Ich habe mich über den Real-Sieg gefreut (Zidane forever!) und hier geht der Karneval der Kulturen an den Start. In Kabul ist Krieg, in London die Hölle los. Es ist Pfingsten. Doch kein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind. Es ist ganz still – Vögel singen. Ungerührt, möchte man meinen.

Weltklima

Jede/r ist verantwortlich. Da müssen wir uns gar nicht so sehr über Trump empören (sorgen natürlich schon). – Wer begreift denn schon im Alltag, welche Gesten, Selbstverständlichkeiten dem Klima schaden. Hier gilt es anzufangen. Und hier habe ich „die“ Amerikaner/innen bzw. „die“ Kalifornien/innen als ungeheuer umweltbewusst erlebt. Kein, nö, wirklich kein Müll am Strand (ausser die angeschwemmten Dinge), ein ausgeprägter Sinn für Wasserökonomie (klar, sie müssen Wasser sparen – aber sie tun es weitestgehend auch), in allen von mir besuchten Supermärkten Papiertüten. Natürlich – sie fahren nach wie vor wie die Weltmeister Auto. Aber bei den Strecken sind Alternativen wirklich kniffelig zu finden. Busse und Bahnen werden übrigens genutzt. Und auf den Autobahnen gibt es extra Spuren für Autos, die mit mehr als einem Menschen besetzt sind. Es brennt in den Ohren, wenn jemand meint, Geld gehe vor Ökologie. Aber bitte, erst mal an die eigene Nase packen. Und vielleicht öfter darüber nachdenken oder mit Freund/innen darüber reden, was getan werden kann. Nur so kommt das Thema wirklich bei uns an und so schnell wie möglich in die Welt.

Kunst und Leben

Im Alltag hatte ich – zumindest in letzter Zeit – kaum noch Muße für Museumsbesuche. Zu anstrengend schienen mir die Exkursionen, zu bildungslastig. Die weit und breit einzige Ausstellung, die ich in den letzten Monaten gesehen habe, war die Otto Freundlich-Werkschau im Kölner Museum Ludwig. Auch da war ich unruhig. Kaum drinnen, wollte ich schon wieder raus. Ich habe mir nach der ersten Runde einen Kaffee gegönnt und bin dann noch einmal von Werk zu Werk gegangen, zumindest zu denjenigen, die mich beim ersten Durchgang besonders angezogen hatten.

Und plötzlich, im Urlaub, hatte ich wieder alle Neugier und Ruhe der Welt, mir die großen und kleineren Sammlungen in San Francisco in Santa Barbara und Los Angeles anzuschauen.  „How Art Can Make You Happy“ las ich in einem der Museumsshops auf goldenen Buchdeckeln, und hatte keinen Bedarf, das Buch aufzuschlagen. Die Sache war doch klar, oder? Rückblickend frage ich mich trotzdem, wie es so schnell zu dem Umschwung kam?  Und ob dieses „Happy“, das mir aus dem Betrachten der Werke zukam, dafür verantwortlich ist, dass ich mich auch heute, nach dem zweiten Arbeitstag, noch leicht und durchlässig fühle?

Kunst öffnet Perspektiven. Oder sie befreit eingefahrene Gedanken. Oder bietet Themen an, mit denen ich mich weder am Schreibtisch noch während der Pausen vom Schreibtisch widme. Sie verlangt meine ganze Aufmerksamkeit. Und die Bereitschaft, neues zu lernen. Oder im Kopf auszuprobieren. Sie zeigt mir in jedem Fall, dass die Welt sehr viel größer ist, als ich mir das im Alltag so vorstelle. Hier zum Beispiel habe ich daran gedacht, wie viele Lebensformen es gibt oder auch gab auf der Erde, und wie einseitig wir Alltagsmenschen Leben denken, weil wir eben nur unsere eigene Lebensweise im Sinn haben. Es könnte ja ein Lebensinhalt sein, aufrecht im Ozean zu schweben. Oder so lang wie eben möglich zu werden. Langweilig? Oder die Erfüllung einer oder gleich millionenfacher Existenzen? Die Gedanken dazu sind wie immer frei.

 

Die geknüpften Werke, die auf dem Foto mit den eigenen Schatten um die Aufmerksamkeit der Besucher/innen konkurrieren sind von der US-amerikanischen Bildhauerin Ruth Asawa und im De Young Museum von San Francisco zu sehen.