Oder wie meine Sportlehrerin gerne sagte: Erst denken, dann reden… Und wenn man sich Sprache als etwas vorstellt, dass den Angesprochenen einen kleinen Schubs gibt, also etwas bewirkt, sollte man sich vielleicht doch mal wieder über die Größe des Gesagten Gedanken machen (darüber gedacht und geschrieben hat Alexander Gottlieb Baumgarten im 18. Jahrhundert). Beim Beschreiben […]
Autor: Stephanie Jaeckel
Mitten in der Großstadt!
Mit Anlauf ins Stadtschloss
wobei Stadtschloss ja schon halb gelogen ist, aber Humboldt-Forum will ich auch nicht sagen: Die armen Jungs! Also, nach einer dicken Portion Eis mit noch mehr Sahne in der warmen Berliner Oktober-Sonne bin ich dann endlich mal rein. Autsch, autsch, autsch. Wobei, doch, das Personal da macht volle und tolle Arbeit. Sie stehen alle paar […]
Nachhaltigkeit
als Kunsthistorikerin beschäftige ich mich immer wieder mit der Frage des Selbstverständnisses von Künstler*innen, was natürlich am Ende nichts anderes ist, als das Selbstverständnis per se, mit dem sich Menschen über die Jahrtausende hinweg betrachteten. Indigene Künstler*innen (und damit vermutlich auch die anderen Menschen ihrer Kultur) haben bis heute ein viel größeres Ich, was nicht […]
Bernard Haitink
der mutig und neugierig blieb im Alter und wuchs und wuchs, während er gleichzeitig wackeliger wurde. Ein großer Mensch, ein größter Musiker, der mich das Hinhören lehrte, damit Geduld und Atem-Anhalten, wenn es sein muss. Demut. Er schenkte mir einen sensationellen Vorabend meines 50. Geburtstag mit der 9. Sinfonie Mahlers, ein Ereignis, das ich nie […]
Vor dem Sturm
Ich hatte Glück, meine Züge fuhren alle, als ich am Donnerstag aus Lübeck zurück nach Berlin fuhr. Wie viele da schon gestrandet waren, konnte ich am Hamburger Bahnhof sehen, der gepackt voll mit Reisenden stand. Später am Abend lag ich trotz Müdigkeit noch etwas länger wach – wer eine Reise tut, erlebt halt was, und […]
Gedanken kreisen,
denn wo ich über Zeit nachdenke, ist das Thema Warten auch nicht fern. Auf meinem Rückweg aus dem Büro dachte ich gestern, dass Warten möglicherweise ein Missverständnis ist. Das daraus entsteht, dass wir uns plötzlich auf einen einzigen Moment in dem gesamten sich im Fluss befindlichen Alltag konzentrieren. Klar. Wer wartet, hat das Gefühl, ins […]
Zeit
Wenn sich im Herbst das Licht ändert, verändert sich für mich auch die Wahrnehmung von Zeit. Tatsächlich werden die Tage kürzer. Aber auch die milde Sonne, das Diesige am Morgen, die langen Schatten in den Straßen – es scheint, als würde mir mein Tun wesentlicher, auf eine Art schöner und wertvoller. Das ist mein Leben, […]
Traumwelten
In meinen Träumen gehe ich, seit ich mir vor 15 Jahren eine kleine Digitalkamera gekauft habe, ebenfalls stets mit Knipse auf Reisen. Will sagen: Ich fotografiere auch in den Traumwelten ziemlich viel. Und – wie man sich denken kann – irres Zeug, das ich so, in der sogenannten Realität, selten vor die Linse bekomme. Diese […]
Träumen
Wenn ich von Menschen träume, die ich liebe – auch von den toten – hoffe ich stets, dass es sich um eine Art Verbindung handelt. Nicht bloß um eine Fata Morgana.









