Bernard Haitink

der mutig und neugierig blieb im Alter und wuchs und wuchs, während er gleichzeitig wackeliger wurde. Ein großer Mensch, ein größter Musiker, der mich das Hinhören lehrte, damit Geduld und Atem-Anhalten, wenn es sein muss. Demut.

Er schenkte mir einen sensationellen Vorabend meines 50. Geburtstag mit der 9. Sinfonie Mahlers, ein Ereignis, das ich nie vergessen werde. Er ist am Donnerstag mit 92 Jahren gestorben, obwohl, wie mir Freunde erzählten, sein Terminkalender noch bis in die nächsten Jahre voll war. Auch das ist mir an ihm erinnernswert.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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