Bringt nix, sieht aber manchmal einfach schön aus. Und sonst? Ich gewöhne mich langsam an niedrigere Temperaturen in der Wohnung. Ich freue mich, wieder aufrecht stehen zu können, wenn auch noch nicht so lange. Und: Die Sonne scheint! Gestern habe ich tatsächlich schon die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft. Und noch eine Kuchenform. Morgen gibt es Orangenkuchen […]
Autor: Stephanie Jaeckel
Bahn fahren
Wer diesen Blog kennt, mag fürchten, dass jetzt nix Gutes kommt. Denn wenn ich Bahn fahre, türmen sich Widrigkeiten. Verspätungen, kurzfristige Änderungen bei der Einfahrt, der Wagenfolge, Züge ohne Bistro, Toiletten, Klimaanlage oder Reservierungsanzeige, laute Mitreisende oder solche, die sich im Waggon so richtig wie zu Hause fühlen. Wahrscheinlich ziehe ich schon den Kopf ein, […]
Hoppla – !?
Ich hab sein Neuestem ein merkwürdiges Problem: Ich komme bei vielen von Euch nicht mehr auf die Blog-Seiten. Hm. Ich habe natürlich meine eigene Seite lange nicht mehr benutzt. Vielleicht löst sich die Schwierigkeit auch nach ein paar Tagen, Wochen von selbst. Ich schreib’s nur mal, ich versuche tatsächlich so langsam wieder zurück zu kommen. […]
Wie wollen wir leben?
Das Leben als eigenen Entwurf zu verstehen, ist eine moderne Vorstellung. Und wie uns heute schmerzhaft bewusst ist, nicht nur eine, die durch Geld eingeschränkt sein kann. Wo es wieder kälter wird, und ich mich mehr und mehr in meine eigenen Vier Wände zurückziehe, wird mir dieses Konzept wieder bewusst. Vielleicht auch, weil ich immer […]
Das Schicksal herausfordern
Grundsätzlich halte ich nicht viel davon. Man kann viel wollen. Ebensoviel probieren. Aber bloß nicht den Übermut raushängen lassen. Mache ich so, dachte ich zumindest. Bis ich Corona bekam und mich wie Brot langweilte. Das heißt, ich habe mich weniger gelangweilt, als dass es mir tatsächlich nicht besonders gut ging. Schlapp und unmotiviert war ich, […]
Bienenfleißig
ist draußen. Während ich drinnen hocke, und Löcher in die Luft gucke. Das muss schon aussehen, wie Sprudelwasser. Aber natürlich guckt keiner. Könnte spülen, aufräumen, Filme gucken. Na!?
Coronablues
Gedanken brüchig in festen Formen. Träume, in denen es mir vor mir schaudert. Schmerzen. Desorientierung. Was einmal schön war, ist zumindest im müden Zustand grau und kein Haar, aus dem ich mich aus dem Sumpf ziehen kann. Fühlt sich fast an, als würde ich selbst zu Stein, ein Sumpf beim Austrocknen. Keine Idee, keine Schokolade, […]
Heimat
funktioniert. Noch oder wieder.
Von Bohnen lernen…
Geduld? Balance? Genügsamkeit? Nee, nicht wirklich. Obwohl ich mich gerade mit der Geduld ziemlich umtue (schwertun ist gar kein Ausdruck). Wenn ich will, dass etwas SO ist. Also SO, wie in meinem Kopf in schönen Farben ausgemalt. Dann ist es aber anders. Ich zweifele an mir, an der Welt am Leben. Wegen dem SO. Ich […]
Fummel und Fähnchen
Bei uns zu Hause (ich spreche von meiner Kindheit und Jugend) galt eine strenge Kleiderregel: Kein Firlefanz! Alles hatte gediegen zu sein, d.h. sollte so lange wie möglich halten und bequem und gleichzeitig zurückhaltend chic sein (wurde wahrscheinlich in den Köpfen meiner Eltern schick geschrieben). Natürlich fand ich das erst normal und später kreischend spießig. […]








