Von Bohnen lernen…

Geduld? Balance? Genügsamkeit? Nee, nicht wirklich. Obwohl ich mich gerade mit der Geduld ziemlich umtue (schwertun ist gar kein Ausdruck).

Wenn ich will, dass etwas SO ist. Also SO, wie in meinem Kopf in schönen Farben ausgemalt. Dann ist es aber anders. Ich zweifele an mir, an der Welt am Leben. Wegen dem SO.

Ich könnte in der Zeit des Zweifels auch putzen. Die Steuer machen oder Freund*innen treffen.

Aber nee. Ich bin doch keine Bohne! (o.k. putzende Bohnen habe ich auch noch nicht gesehen, aber ich weiß gar nicht, was die im Dunkeln machen)

Also will ich SO.

(Erklär‘ das mal der Bohne)

Und dann lasse ich den Kopf hängen. Dann kriege ich mich ein. Ich putze, ich backe einen goldenen Kuchen. Ich backe einen Obstkuchen, ich kaufe mir ein Wollkleid. Ich arbeite. Ich mach‘ halt. Und plötzlich ist für 15 Minuten SO. Ohne Zutun. Ohne Erwartung. Ohne auch nur noch dran zu denken.

Die beiden Bohnen habe ich gegessen. Und jetzt?

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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