Hoppla – !?

Ich hab sein Neuestem ein merkwürdiges Problem: Ich komme bei vielen von Euch nicht mehr auf die Blog-Seiten. Hm. Ich habe natürlich meine eigene Seite lange nicht mehr benutzt. Vielleicht löst sich die Schwierigkeit auch nach ein paar Tagen, Wochen von selbst. Ich schreib’s nur mal, ich versuche tatsächlich so langsam wieder zurück zu kommen. Aber, schreiben geht für’s Erste, und deshalb schreibe ich schnell noch, bevor ich müde ins Bett falle, dass es im Berliner Kupferstichkabinett eine kleine feine Ausstellung über Ruth Wolf-Rehfeldt gibt, eine Geburtstagsausstellung zum 90sten und zur Verleihung des Hannah-Höch-Preises (der Berlinischen Galerie) in diesem Jahr.

Gedichte sind das und Schreibmaschinenkunst, was bedeutet, Reiseschreibmaschinenkunst zum Beispiel, wo die Farbbänder sich verheddern, oder die Typen so scharfkantig sind, dass sie feine Muster ins Papier stanzen. Tolle Bilder, Ideen, Gedankenlandschaften. Und das Beste: Draußen vor der Ausstellungen stehen gleich mehrere von diesen alten Schreibmaschinen, an denen man sich dann selbst versuchen kann. Wie lustig. Ich meine, ich habe auf so einem Ding noch tippen gelernt. Und neben mir saßen nur junge Leute, die gar nicht wussten, wie man ein Blatt einzieht. Kam ich mir alt vor!

„verquwör“ habe ich vergeigt, denn eigentlich wollte ich verquer schreiben. Ja, Tippfehler gab es früher auch. Aber mein Text heißt „Ode an das öh“ und insofern ist ein „verquör“ gar nicht mal schlecht, zumal nur o’s und ö’s so schöne ausgestanzte Löcher im Papier hinterließen. Ein schöner Sonntagnachmittag also, zumal das Wetter schön war und der Spaziergang nachher durch den Tiergarten eine Freude. Für die, die zur Ausstellung wollen: sie läuft noch bis zum 5. Februar 2023.

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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