Sich zu helfen wissen

Meine Mutter war darin eine Meisterin: Irgendetwas fehlte, es musste schnell gehen, niemand war bei der Hand, Tipps zu geben oder sonst eine Hilfe. Zack, wurde improvisiert und was daraus entstand hielt – zumindest einen Nachmittag oder einen Abend lang.

Genial, auf der einen Seite. Und eine wesentliche Strategie, wenn man im Krieg geboren war, wo selten alles da war, was man gerade brauchte. Mein Vater hat auch diese Fähigkeiten, ist jedoch schwerfälliger – was gleichzeitig aber auch bedeutete: genauer, überlegter.

Als Kind der beiden habe ich eindeutig die Improvisation vererbt bekommen. Das zeigt sich auch in der Arbeit. Ich bin schnell und wo eine Lücke ist, wird improvisiert. Das hält. Aber…

Alle Fähigkeiten haben auch eine Rückseite. Das zu sehen, kann mühsam sein. Denn wo schnelle Lösungen sind, fehlen gelegentlich langfristige Strategien. Puh, wie soll ich denn so eine komplexe Arbeit aufbauen. Ja, ich habe genug Zeit. Ja, ich kann mir alles mögliche an Tipps und Hilfen besorgen, ja, ich kann ausprobieren, das Beste wählen. Aber, uff. Ich fühle mich mit einem Schlag überfordert.

Gut zu wissen, dass es nicht nur entweder/oder gibt. Es hindert mich niemand daran, noch etwas neu zu lernen. Oder zumindest auszuprobieren. Meine Tagesarbeit zählt genauso viel, wenn abends nicht „fertig“ hinter der Aufgabe steht. Ich darf einen eingeschlagenen Lösungsweg auch noch einmal verlassen, nochmal von vorne anfangen, Zweifel zulassen. Denn nicht nur die erledigten Aufgaben sind die guten, sondern auch die, an denen ich mir den einen oder anderen Zahn ausbeiße…

Glück, Liebe, Gesundheit

sind vermutlich die Top Drei unter den Geburtstags- oder Neujahrswünschen. Nichts dagegen. Das Trio Liebe, Treue, Hoffnung eine altmodische Variante, die sich im Glauben, aber auch ganz weltlich verstehen ließ. Auch da: Wer würde meckern. Oder guten Feen diese Gaben ausschlagen. Dennoch frage ich mich immer wieder: Ist es wirklich das, wofür es sich zu leben lohnt?

Glück gehabt zu haben

Oder: Schweine für alle! Ein ganzes Jahr lang. Heute beginnt das chinesische Jahr des Schweines, und wie mir gesagt wurde, ist das für jeden, ob Drache, Huhn oder Hase, ein Grund zu feiern.

Damit, ganz ohne Glitzer und Böller, wünsche ich noch einmal ein frohes, gesundes und erquickliches Neues Jahr: Mögen Wünsche wahr und Unannehmlichkeiten gemeistert werden. In diesem Sinne: Hoch die Tassen!

Die bezaubernde Karte stammt von meiner Bürokollegin Yoko Hata, die als Künstlerin und Designerin nicht nur Glücksschweinen auf der Spur ist – ihre aktuelle Arbeit konzentriert sich auf „Reisehunde“, die ich hier später noch einmal vorstellen möchte.

verborgen

wir verankern unsere blicke, um mit den händen ins dunkel der jacken zu tauchen. herzklopfen unter stiller wolle, finger, die sich erlauben was sich zu ihnen dreht, zart. ohne sich zu verbrennen. einen moment dehnen, atem halten beim reden und so tun, als wären die geheimnisse beider körper nicht unsere angelegenheit.

Ein Lexikon

Als Kind mochte ich Lexika (Achtung für die nach mir Geborenen: Als ich Kind war, gab es Lexika im Buchformat: Schwere Schinken, mindestens zwei in der Kurzversion, ansonsten von der Bandzahl nach oben offen…). Mich faszinierten darin zwei Dinge: Dass Welt sich nach Buchstaben ordnen ließ und dass es (zumindest scheinbar) möglich war, das gesamte Wissen zwischen Buchdeckel zu stecken. Ich habe Nachmittage mit dem Lesen von Lexika verbracht, immer in der Hoffnung, mal alles durchzulesen (es haperte damals jedoch noch an Disziplin – weshalb es vielleicht eine fröhliche Erinnerung blieb). Den meisten Spass hatte ich – glaube ich – an der Abfolge der Begriffe. Da entstanden Nachbarschaften, die so keiner auf dem Schirm hatte (vielleicht nur die Dadaisten, aber die kannte ich da ja noch nicht, außerdem waren sie in meiner Kindheit in gewisser Weise auch schon wieder ausgestorben).

Lange Rede…: Ich hätte mir sicher nicht träumen lassen, dass ich später selbst einmal Teil eines Lexikon-Projekts sein würde, und sogar eines immens großen: Das Allgemeine Künstler Lexikon (AKL), das vom de Gruyter Verlag herausgegeben wird, gehört sicher zu den renommiertesten und größten Projekten im Lexikon-Segment: Alle Künstler/innen aller Länder und aller Zeiten – Das spricht für sich.

Es gibt ein Vorgängermodell. Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaftler/innen kennen womöglich den „Thieme/Becker“, wo man zu meinen Studienzeiten nachschlug, wenn man eine erste Übersicht über eine/n Künstler/in haben wollte. Im 20. Jahrhundert verfasst und allmählich löchrig geworden, was zeitgenössische Kunst und die Genauigkeit von Fakten und Einschätzungen anging, startete man in den 1960er Jahren in Leipzig den gigantischen Versuch, das Lexikon neu zu schreiben, und eben auf den Stand der Dinge zu bringen. Ein Versuch, der um so gigantischer und geradezu irrwitziger wurde, als ein Jahr später die Mauer gebaut wurde.

Häme ist einfach. Bis zur Wende kam – wenn ich das richtig in Erinnerung habe – ein Band heraus. Das Projekt wechselte den Verlag, mittlerweile sind wir bei S- angekommen. Der Tag der – zumindest ersten – Fertigstellung steht in gewisser Weise schon am Horizont. Aber auch die Herausforderungen sind gewachsen: Digitalisierung ist Segen und Fluch für so ein Buchprojekt zugleich. Denn wo einerseits wahrscheinlich allein aus technischen Gründen noch bei B- oder höchstens C- gewerkelt würde (ohne Computer), ist die Web-Konkurrenz doch enorm gewachsen (und nicht nur in Klammern: natürlich gibt es eine Online-Ausgabe).

Ein zweiter Punkt ist: Wir arbeiten bis heute auch auf der Grundlage der Vorarbeiten unserer ehemaligen DDR-Kolleg/innen. Alleine aus der Zusammenstellung ihrer jeweiligen Sammlung von Artikeln, Ausstellungsankündigungen, bibliographischen Notizen oder biografischen Fragmenten zu den einzelnen Künstler/innen, wäre ein eigener Blog wert. Dieser unendliche Optimismus sämtlicher mit der Hand geschriebenen Karteikarten (selbstredend selbstgemacht) oder die liebevolle Pedanterie, auf DinA 5 Formate gefalteter Zeitungsartikel (die meist beim Auseinanderklappen zerfallen) und die zur Vergangenheit gerosteten Büroklammern) erzählen Geschichten und rühren mich oft bis ins Mark (nicht putzig, sondern mit Respekt – ich wäre an dieser Sisyphus-Arbeit wahrscheinlich zerbrochen). Oder die unergründlichen Regeln der Abkürzungen, die im AKL verwendet werden. Hier wird deutlich, was gelegentlich in der Forschung untergeht: wir stehen immer auf den Schultern unserer Vorgänger/innen, seien es Ries/innen gewesen oder auch nicht.

Interessant ist übrigens, wie sich mit den großen, längst fälligen Debatten über Frauenquote und außereuropäischer Kunst (um nur zwei zu nennen) der Rahmen des Projekts verengt und quasi von innen heraus angepasst werden muss. Denn das Projekt ist eurozentristisch at it’s best. Und gehört zu den vielleicht vermessenen, aber eben auch im hochherzigsten Sinn aufgeklärten Unternehmungen, für die wir in Europa bekannt sind. Ich habe an der Stelle das Gefühl, wir können mit gutem Gewissen weitermachen, wenn wir sehr klar unseren eigenen Standpunkt sichtbar machen. Für mich immer das Kennzeichen seriöser Forschung, wie eines seriösen Journalismus. Schade, aber das ist bei fertigen Produkten immer so, dass für das Publikum die Seite des Machens unsichtbar bleibt. Denn, so scheint mir, je älter ich werde, das Machen selbst ist eine Kulturtechnik, die sichtbar bleiben muss, damit sich Fake-News nicht so rasend schnell verbreiten. Wer nicht mehr weiß, wie es zu Fakten oder Urteilen kommt – im Allgemeinen und im Konkreten – kann Welt nicht mehr verstehen. Puh. aber das ist ein anderes Thema…

Alltag ist ein Kind des Februars

Zumindest der Winteralltag. Ich habe Weihnachten, Neujahr und Geburtstag gefeiert. Es sind schon wieder 31 Tage später im eben noch neuen Jahr, es ist immer noch (oder endlich) kalt, und meist arg grau. Guten Morgen, lieber Alltag. Der (Schweine)Hund muss nach wie vor jeden Tag Gassi gehen, meine Seele baumelt über dem Abgrund, der Spül wird nie weniger werden und warum bloß sind schon wieder Löcher in den Socken?

Alltag in seiner mühsamen Form ist der Verdacht, das Leben halte immer nur dieselben blöden Angebote für mich bereit. Während andere nach Schweden fliegen, Polarlicht gucken, Hundeschlitten fahren oder in den Alpen Ski fahren, und Hüttenzauber erleben, sitze ich im Zwielicht (das Tageslicht kann sich oft zu nicht wesentlich mehr in Berlin aufraffen). Erst mal ein Kaffee schmeckt gelegentlich auch frisch aufgebrüht schon fad. Kein Land in Sicht. Was also tun?

„There is nothing wrong“, singt Kelela, und zumindest das weiß ich mittlerweile. Ich mache die Augen zu, um sie noch einmal zu öffnen. Was ist in den letzten Monaten nicht alles liegengeblieben. Bücher warten seit der letzten Leipziger Messe darauf, gelesen zu werden. Es gibt Rezepte, die ich ausprobieren will. Aufräumen ist immer eine Option. Und nachdem der Januar für das Abarbeiten alter Aufträge draufgegangen ist, kann ich jetzt endlich mal ein paar Pläne machen. Hahaha, als wäre da immer gleich Begeisterung mit am Start! Pläne sind, wenn ich sie angehe, oft ein hartes Stück Brot. Aber auch daran ist gar nichts falsch. Alltag at it’s best. Und Ihr so?

Ulli Gau hat im letzten Jahr eine Alltags-Bogparade gestartet und mich auch dieses Mal zu diesem Alltags-Post inspiriert. Mehr dazu erfahrt Ihr hier: https://cafeweltenall.wordpress.com

Brüder im Geiste

Jedem Montag sein Freitag. So jedenfalls erlebe ich das Woche für Woche. Denn wo am Montag Alarm ist, weil die Woche beginnt, ist am Freitag – zumindest morgens Alarm, eben gerade, weil die Arbeitswoche endet, und dies und das und jenes noch erledigt sein will. Also immer der Sprung ins kalte Wasser. Und: brrrrrrr….

Zumindest ist freitags dann irgendwann auch Schluss, und man kann – mehr oder weniger zufrieden – aus den Fluten steigen und das Wochenende einläuten, das, selbst wenn da noch Arbeit liegt, immer etwas geruhsamer läuft, als unter der Woche. Und auch die Montage haben einen Abend und also ein Ende. Wenn mir der Montag gelingt, ist auch der Dienstag gerettet (meistens), und am Mittwoch ist immer schon wieder das Ende in Sicht.

So gesehen von meinem Büroschreibtisch… Aber, und das ist das Beste überhaupt: Jeder Tag birgt Überraschungen. Auch dieses schwierige Geschwisterduo.

Der letzte Januar-Abendhimmel für dieses Jahr

Egal, wie grau und trostlos die Tage sind, manche Winterabende sind großes Theater – zumindest wenn das Bühnenpersonal früh genug die Vorhänge aufzieht. Also: Ein Blick nach oben lohnt sich – wobei Abend naturgemäß um diese Zeit da ist, wo es im Sommer noch Nachmittag heißt…

Rückschritt

Ich dachte, die Nummer hätte ich hinter mir. Mindestens zwei Jahre lang war ich immer wieder hin und her gerissen zwischen meinem Wunsch, dringend und sofort mindestens drei, am besten sechs Kilo abzunehmen, und der Einsicht, dass Zunehmen in der Mitte des Lebens zu den großen Wahrscheinlichkeiten eines Frauenlebens gehören und damit akzeptiert.

Weihnachten und Geburtstag abgefeiert, passe ich nicht mehr in den Spiegel. Jedenfalls nicht an der Stelle, an der ich normalerweise davor stehe. Alle inneren Alarmglocken schrillen hoch: ABNEHMEN! Verdammt, wie konntest Du Dich so gehen lassen! Kuchen und Torte und dann kein Sport und wenig Bewegung. Wie oft muss ich noch…!?

Ich weiß nicht, wie oft ich da noch durch muss. Das ist vielleicht die einzige Gewissheit, vor der ich gerade stehe. Ich dachte, ich hätte mich mit mir darauf verständigt, dass ich mich um eine gesunde Ernährung bemühe, dass ich mich öfter bewege, als ich Lust dazu habe, und dass ich alles, was dann trotzdem an zusätzlichem Gewicht mit auf die Waage kommt, ohne Lamentieren annehme. Ich habe offensichtlich die Rechnung ohne mein schlechtes Gewissen gemacht. Das mir jetzt lautstark zu verstehen gibt, dass ich zu viel gegessen habe, und also die Abmachung gebrochen. Hm. Soll ich es vertrösten? Soll ich abnehmen und mich dabei blöd fühlen? Soll ich gar nichts machen und mich dabei blöd fühlen? Was meint Ihr?

Wer sind wir – heute?

Weltausstellungen waren die große neue Idee im 19. Jahrhundert. Zum ersten Mal 1851 in London ausgerichtet, zeigten sich die Nationen der Welt (naja, die eigeladenen) von ihren besten Seiten. Leistung war das Stichwort, Zukunft die Blickrichtung. Wer sind wir – wo kommen wir her – wohin sind wir unterwegs? Diese Fragen wollten beantwortet werden. Und erst rückblickend wird klar, wie falsch man immer wieder lag.

Im Herforder Museum Marta (und im Kunstmuseum Ahlen) gibt es noch bis zum 10.02.2019 die Schau „Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung“ zu sehen, und ja: das lohnt sich. Die Ausstellung ist – zumindest für jemanden, der Berliner Verhältnisse gewohnt ist – eher klein. Aber so vergnüglich, und auch so klug und facettenreich eingerichtet, dass man einen schönen Nachmittagsrundgang dort (ich war nur in Herford) drehen kann.

Schon aus Platzgründen findet keine Materialschlacht statt. Aus den mal mehr, mal weniger regelmäßig stattfindenden Weltausstellungen hat sich das Kuratorenteam auf sechseinhalb Weltausstellungen (da die in Dubai erst noch 2020 stattfinden wird, zähle ich sie hier nur halb…) beschränkt, sie jedoch mit zeitgenössischen Werken quasi aufgefüllt, um den damaligen Zeitgeist, aber auch die Strömungen, die von damals bis heute weiterwirkten, zu zeigen.

Für mich ergeben sich zum ersten eine Menge Aha-Erlebnisse: Kunstwerke, die ich kenne, stehen hier plötzlich in einem eng zeitlichen Kontext, so gleich am Anfang Robert Delaunay riesiges – 10 auf 15 Meter – Gemälde „Air, Fer, Eau“, das 1937 in Paris gezeigt wurde – und, ja eben, ganz kurz vor dem Krieg, so aussieht wie ein Popgemälde ungefähr 30 Jahre später. Oder Dalis Kunst-Geisterbahn „Dream of Venus“, ein Pavillon der Ausstellung, die 1940 in New York stattfand und mitten im Weltkrieg Fortschritt und Menschlichkeit zelebrierte. Die Kunstwerke, im Studium und auch in den meisten Kunstbüchern nach wie vor – und wie auch anders – aus dem historischen Kontext isoliert, kehren hier in ihre Zeit zurück und rücken in die Nähe national/istischer Propaganda und kolonialem (wenn auch oft gut gemeintem) Selbstverständnis.

Fortschritt, Industrie und Spektakel, Zukunftsträume, der Versuch, Wissen und Kenntnisse zusammenzuführen, publikumswirksam darzustellen, die wissenschaftliche und künstlerische Welt jeweils neu auszubalancieren, neue Technologien, die Entdeckung fremder Welten, weltfremder Gegenden und die Hoffnung auf Krieg oder Frieden: überall suchten Künstler/innen auf eigenständige Antworten und auf eine Weltsicht jenseits von Fakten und Machbarkeiten.

Besonders gut gelungen erweist sich die Durchmischung der Räume, die je einer Weltausstellung gewidmet sind, mit zeitgenössischer Kunst. Auf diese Weise schleicht sich nirgends diese retrospektive Überheblichkeit ein, hier sei doch alles so possierlich naiv und unausgereift, denn die aktuellen Werke beweisen, dass viele damaligen Neuheiten bis heute greifen oder immer noch zu unbeforschten oder zumindest nicht bis zu Ende durchforschtem Gebiet gehören, und dass die Träume oder Hoffnungen (auch Alpträume) noch nicht ausgeträumt oder aufgegeben sind.

Persönlich völlig von den Socken war ich übrigens von dem „Elektronischen Gedicht“, das aus einer Zusammenarbeit des Architekten Le Corbusier mit den beiden Komponisten Eduard Varèse und Iannis Xenakis entstand. Le Corbusier baute einen Pavillon für die Weltausstellung 1958 in Brüssel, in dem eine Kunstinszenierung aus Licht, Klang und Bildprojektionen gezeigt wurde. Eine irres Klangstück (von der Inszenierung war, wenn ich das richtig verstanden habe, lediglich eine Art Diaschau zu sehen), das vor Arbeiten des deutschen Computerkünstlers Tim Berresheim taufrisch wirkt. Ich wäre am liebsten Stunden dort sitzen geblieben…

Der Katalog ist übrigens ebenso erfreulich wie die Ausstellung und mit 14,00€ auch bezahlbar. Was soll ich sagen: Ein Ausflug nach Herford lohnt sich.

Das Foto zeigt einen Blick auf eine wandgroße Arbeit von Tim Berresheim im Raum für die Brüsseler Weltausstellung 1958.