Kategorie: Allgemein

Berlin ist –

„ganz gut“ ist da noch weiträumig untertrieben, zumindest was überraschende Graffitis oder sonstige Interventionen im gewöhnlichen Straßenraum angeht. Dieses wundervolle Stück – und gleich ein ganzes Rudel dazu – habe ich letzten Freitag unter einer ollen Eisenbahnüberfahrt entdeckt. Da waren schonmal schöne Stencil-Sachen. Wahrscheinlich habe ich nur wegen denen an die Betonwand geguckt. Die alten […]

Im Auge des Löffels

Ja: Es ist Sonntag. Ich habe frei. Und kann meinen Kaffeelöffel so lange anstarren, bis er zur Kunst wird. Oder einfach nur rot. Euch ein schönes Rest-Wochenende!

Hitzefrei

Von wegen! Im Büro hockten wir Daheimgebliebenen reglos an unseren Tischen – manchmal kam ein Stöhnen aus einer der vielen Ecken des T-förmigen Raums, die Luft war kompakt wie Gelee, Bewegungen (außer leises Einknicken oder Zusammensinken) kaum möglich. „Ich gucke seit einer Stunde nur auf den Bildschirm“ – die Stimme kam eines Nachmittags von weiter […]

Statt zu arbeiten…

Doch, ja, kann ich auch: Alles andere machen, als das, was als Arbeit auf dem Schreibtisch auf mich wartet. Und ich bin da auch nicht zimperlich. Wie oft ich schon die Wohnung geputzt habe, nur um nicht texten zu müssen… – Aber auch solche Dinge machen Spass: Etwas selber zu machen, statt darüber zu schreiben. […]

Froh sein

Heute dachte ich mitten in der Nachmittagshitze, was ich doch ein Glück habe mit meinen Hausnachbar/innen und mit meinen Bürokolleg/innen. Sie machen meinen Alltag oft überraschend schön. So stand heute Pflaumenkuchen in der Büroküche. Am Samstag hatten wir ein Hausfest. Mit meinem Nachbarn Carsten esse ich oft so gute Sachen zu Abend, dass ich nur […]

Plötzlich in Amerika

Das Tempelhofer Feld ist immer wieder für Überraschungen gut. Geschenkt dass ich mich mit einem meiner Lieblingskollegen im Büro regelmäßig über das Areal streite: Er ist Architekt und findet es fast schon skandalös, dass Berlin sich mitten in der Stadt ein so großes für Wohnungsbau ungenutztes Areal leistet. In Klammern – und das meine ich […]

Am Rand

Ich lese gerade parallel – na, es war die letzten Tage wohl eher so ein Brüten von Seite zu Seite – in dem Gedicht-Kapitel von Ulrike Draesners Poetikvorlesung „Grammatik der Gespenster“(2018)  und in dem Buch „Die Grenzen der Sprache“ von Anna Migutsch (2013), dessen erstes Kapitel sich um die Gedichte von Emily Dickinson entfaltet. Unendlich […]

Nicht mehr einhegen

Unter dem augenblicklichen Arbeitsdruck und der Hitze zerbröseln viele Selbstverständlichkeiten wie von selbst. Seit einigen Wochen schon bin ich mir auf der Spur: mein Verdacht, mich zu sehr in einer zurechtgezimmerten Welt eingerichtet zu haben, wurde von meiner Ärztin angestoßen. Mein Herz klappert zu viel und zu unregelmäßig, kurz, es ist aus dem Takt geraten. […]