Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Aufstand der Sticker/innen

„Created in the USA“ – klar, so eine verrückte Idee kann ja wohl nur aus Amerika kommen! Mit Nadel und Faden die Welt verbessern? Wo ich seit der Schulzeit nie mehr gestickt habe??? Um das vorwegzunehmen: Meine Handarbeit sah – wie schon zu Schulzeiten – gewöhnungsbedürftig aus. Aber natürlich fanden das alle „Great“ und ich […]

Erwarte das Unerwartete!

Gesellschaftliche Probleme haben oft so viele Aspekte, dass man gar nicht weiß, wo mit den Verbesserungen anfangen. Eine wesentliche – und bislang, wenn auch nicht grundsätzlich, so doch immer wieder unterschätzte – Rolle spielen dabei die öffentlichen Räume in Städten. Jeden Sommer aufs Neue kommen die Freibäder auf die Titelseiten der Berliner Tageszeitungen: Es gibt […]

In der Liebe

muss ich ununterbrochen fürchten, den Schatz zu verlieren. Sonst denke ich, liebe ich nicht stark genug. Und – wie bescheuert ist das denn!?

Gegenwart

Es heißt, man lebe stets in drei Sekunden, die die Gegenwart ausmachen. Heißt das – vielleicht – dass man nach dem Tod von diesem Zeitgefängnis befreit ist?

1000 Fragen an dich selbst – #6

Es gibt schon seit Wochen eine Blogparade mit 1000 Fragen an sich selbst, die – ich glaube wöchentlich – in kleinen 20er-Paketen von http://www.pink-e-pank.de ausgegeben und von denen, die wollen, beantwortet werden. Weil ich Fragen so gerne beantworte, mache ich die Runde Nr. 6 mit – Los geht’s: 101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften […]

Organspende?

Um es vorweg zu nehmen: Ich weiß es nicht. So lange die Frage im Raum steht, ich kann mich zu keiner Antwort durchringen. Ich habe keinen Organspende-Ausweis. Wenn ich noch ein paar Jahre warte, sind meine Organe möglicherweise auch zu nichts mehr zu gebrauchen und die Sache hätte sich erledigt. Die Debatte ist neu gestartet […]

Abschied vom Sommer

wenn auch hoffentlich kein Abschied vom schönen Wetter. Der September ist da und damit auch der Geruch nach Herbst, das Rascheln der Blätter, die schwarzen Schatten nachmittags in den Berliner Straßen. Ob dieser Sommer in meiner Erinnerung scharfe Konturen behalten wird? Ein, zwei, drei Tage vielleicht. Was für eine komische Rechnung – !?

Drehschwindel

Ist es das, wenn man sich zu häufig in den eigenen Wänden dreht, um sich selbst, wohin den Blick zu richten oder vielmehr die Augen zu schließen, das Herz zu öffnen oder  – im Laufe des Lebens setzt es Kalk an, nicht wahr? Es verhärtet. Es schottet sich ab, während wir uns weiterdrehen wie Lindenblüten, […]

Ankommen im Alltag

Wer kennt das nicht: Was vor der Abfahrt liegengeblieben ist, liegt auch nach der Rückkehr noch da. Und dann kommt eben noch einiges drauf. An Wäschewaschen, an Dingen, die – jetzt aber! – sofort zu erledigen sind, Spinnen die sich in Abwesenheit gleich breit machen, zu verjagen, Termine, Arbeit, und noch eine kleine Erkältung, die […]