„Zu viel Freiheit…

… verstört manchmal mehr als die Restriktion.“

So, oder sehr ähnlich soll sich Simone de Beauvoir einmal geäußert haben. Resigniert? Ja. Leider. Isso.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 3

  1. gkazakou 9. September 2018

    Das ist ein bisschen tautologisch formuliert, scheint mir: „zu viel“ ist eben zu viel. Doch was ist bei Freiheit viel und was zu viel? Wer will das bestimmen und für wen?
    Für mich persönlich gibt es niemals „zu viel Freiheit“, und Versuche von anderen, mir vorzuschreiben, wieviel davon für mich gut ist, stieß schon immer auf meinen heftigsten Widerwillen. Nur wenn ich frei bin, kann ich verantwortlich handeln.

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