Das Leben als eigenen Entwurf zu verstehen, ist eine moderne Vorstellung. Und wie uns heute schmerzhaft bewusst ist, nicht nur eine, die durch Geld eingeschränkt sein kann. Wo es wieder kälter wird, und ich mich mehr und mehr in meine eigenen Vier Wände zurückziehe, wird mir dieses Konzept wieder bewusst. Vielleicht auch, weil ich immer […]
Autor: Stephanie Jaeckel
Das Schicksal herausfordern
Grundsätzlich halte ich nicht viel davon. Man kann viel wollen. Ebensoviel probieren. Aber bloß nicht den Übermut raushängen lassen. Mache ich so, dachte ich zumindest. Bis ich Corona bekam und mich wie Brot langweilte. Das heißt, ich habe mich weniger gelangweilt, als dass es mir tatsächlich nicht besonders gut ging. Schlapp und unmotiviert war ich, […]
Bienenfleißig
ist draußen. Während ich drinnen hocke, und Löcher in die Luft gucke. Das muss schon aussehen, wie Sprudelwasser. Aber natürlich guckt keiner. Könnte spülen, aufräumen, Filme gucken. Na!?
Coronablues
Gedanken brüchig in festen Formen. Träume, in denen es mir vor mir schaudert. Schmerzen. Desorientierung. Was einmal schön war, ist zumindest im müden Zustand grau und kein Haar, aus dem ich mich aus dem Sumpf ziehen kann. Fühlt sich fast an, als würde ich selbst zu Stein, ein Sumpf beim Austrocknen. Keine Idee, keine Schokolade, […]
Heimat
funktioniert. Noch oder wieder.
Von Bohnen lernen…
Geduld? Balance? Genügsamkeit? Nee, nicht wirklich. Obwohl ich mich gerade mit der Geduld ziemlich umtue (schwertun ist gar kein Ausdruck). Wenn ich will, dass etwas SO ist. Also SO, wie in meinem Kopf in schönen Farben ausgemalt. Dann ist es aber anders. Ich zweifele an mir, an der Welt am Leben. Wegen dem SO. Ich […]
Fummel und Fähnchen
Bei uns zu Hause (ich spreche von meiner Kindheit und Jugend) galt eine strenge Kleiderregel: Kein Firlefanz! Alles hatte gediegen zu sein, d.h. sollte so lange wie möglich halten und bequem und gleichzeitig zurückhaltend chic sein (wurde wahrscheinlich in den Köpfen meiner Eltern schick geschrieben). Natürlich fand ich das erst normal und später kreischend spießig. […]
Melancholischer Herbst
wie mittlerweile jedes Jahr. Die Farben und Düfte explodieren, die Sinne sind wieder wach (nach den Hitzetagen des Sommers), die Tage haben etwas mildes, dösiges, wäre da nicht dieser kalte Luftzug, gelegentlich, ich würde fast denken, es sei das Paradies. – Es ist fast so, kaum erreiche ich das Schönste im Leben, ist es auch […]
Hello back…
Wer vom Schreiben lebt, schreibt sich auch schon mal vor die Wand. Die letzten Wochen waren ein ziemlicher Marathon, abends hatte ich das Gefühl, kein Buchstabe ist noch für die Klunker. übrig. Was schade war, denn ich bin gerne hier. Einfach auch, um zu schauen, wie es Euch geht, was Ihr erlebt, macht, von was […]
Und wer erkennt,
wo ich letztes Wochenende war, um nach der documenta 15 dann doch nochmal Kunst zu sehen? Achtung Spoiler: Das Foto zeigt keine Kunst. Gibt aber einen Hinweis…








