Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Ich kann gar nicht genug davon kriegen:

Frühling wohin man schaut. Und ich zumindest schaue wieder mehr, sobald es nicht mehr klirrend kalt auf den Straßen ist und ich mich hinter Schal und unter Mütze wegducke. Nee. Es ist warm, der Anorak sogar schon offen und ich bleibe hier und da stehen und gucke mich um und nach oben und freue mich […]

Bücher!

Die Leipziger Buchmesse ist vorbei und die, die dort waren, haben die Taschen voll mit Neuerscheinungen. Oder die Köpfe voll mit Eindrücken, Überraschungen, Enttäuschungen. Eine faszinierende Welt, diese Messe der großen und kleinen Geschichten, der Fakten, Fantasien und Sprachen. Einmal mehr denke ich darüber nach, was mir lesen bedeutet. Oder was es bedeutet, wenn ich […]

Des Herings zweiter Teil – Happy End

Jetzt kommt die unwahrscheinliche Überraschung. Der Hering kommt noch einmal heil davon. Was wir daraus lernen: Bloß nicht nach Wien fahren! – Trotzdem schleichen sich Zweifel an: wieso Eimer? Handelt es sich hier vielleicht doch um einen anderen Hering? Wir wissen es nicht. Aber wie heißt es so schön: Die Gedanken sind frei. Gute Fahrt! […]

Kurskorrektur – ?

Vielleicht denkt man irgendwann, sein Ziel gefunden zu haben. Und dann volle Kraft voraus. Im besten Fall hat man sogar eine ganze Reihe von Zielen vor sich. Und die Idee ist, eins nach dem anderen abzufahren. Zu erreichen und gleich weiter zu ziehen. Wer einmal ein schwieriges – oder vielleicht nur langwieriges – Vorhaben verwirklicht […]

Nach Hause

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wo Würstchen abends hingehen, wenn sie nicht verkauft worden sind… – Nö, im Ernst? Auf dem Nachhauseweg habe ich heute die erste Nachtigall gehört. Und den ersten überfahrenen kleinen Frosch gesehen.

Heldenecke: Heringsmahl

Erstens: Endlich. Endlich habe ich wieder Zeit, ein Gedicht von Dirk vorzustellen. Und zweitens: Bloß nicht! Also, bloß nicht zu viele Heringe essen. Es gibt zwar immer noch Milliarden und Millionen von diesen silberschönen Fischen, aber auch Milliarden können weniger werden und irgendwann aussterben. Der Hering, so habe ich gelernt, ist der Weltenbummler unter den […]