Des Herings zweiter Teil – Happy End

Jetzt kommt die unwahrscheinliche Überraschung. Der Hering kommt noch einmal heil davon. Was wir daraus lernen: Bloß nicht nach Wien fahren! – Trotzdem schleichen sich Zweifel an: wieso Eimer? Handelt es sich hier vielleicht doch um einen anderen Hering? Wir wissen es nicht. Aber wie heißt es so schön: Die Gedanken sind frei. Gute Fahrt!

 

Umgekehrtes Heringsmahl

 

Ein kurzer Ruck,

dann zieht es ihn

aus des Kaisers

Pinguin.

 

Er hängt in der Luft,

dann fällt er zum Glück

in seinen alten

Eimer zurück.

 

Die anderen Fische

flüstern leise:

Aufwiedersehn

und gute Reise.

 

Naja, sie können

halt nicht verstehn,

dass die Uhren hier einmal

rückwärtsgehn.

 

Dirk Held; Illustration Henriette von Bodecker

 

 

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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