Kurskorrektur – ?

Vielleicht denkt man irgendwann, sein Ziel gefunden zu haben. Und dann volle Kraft voraus. Im besten Fall hat man sogar eine ganze Reihe von Zielen vor sich. Und die Idee ist, eins nach dem anderen abzufahren. Zu erreichen und gleich weiter zu ziehen. Wer einmal ein schwieriges – oder vielleicht nur langwieriges – Vorhaben verwirklicht hat, kann sich möglicherweise an das große Loch hinter der Euphorie erinnern. Und auch, wer nicht so einen eng gesteckten Ziele-Parcour aufgebaut hat, mag sich im Laufe des Weges fragen, ob die Richtung noch stimmt. Dinge ändern sich. Und nicht nur die. Wir selber ändern uns, oft unmerklich. Aber doch stetig. Ich habe für mich bemerkt, dass gelegentliche Kurskorrekturen hilfreich sind, um nicht blind gegen die falsche Wand zu fahren. Kollateralschäden gibt es ja so schon genug.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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