Jetzt kommt die unwahrscheinliche Überraschung. Der Hering kommt noch einmal heil davon. Was wir daraus lernen: Bloß nicht nach Wien fahren! – Trotzdem schleichen sich Zweifel an: wieso Eimer? Handelt es sich hier vielleicht doch um einen anderen Hering? Wir wissen es nicht. Aber wie heißt es so schön: Die Gedanken sind frei. Gute Fahrt!
Umgekehrtes Heringsmahl
Ein kurzer Ruck,
dann zieht es ihn
aus des Kaisers
Pinguin.
Er hängt in der Luft,
dann fällt er zum Glück
in seinen alten
Eimer zurück.
Die anderen Fische
flüstern leise:
Aufwiedersehn
und gute Reise.
Naja, sie können
halt nicht verstehn,
dass die Uhren hier einmal
rückwärtsgehn.
Dirk Held; Illustration Henriette von Bodecker

Myriade 27. März 2017
Wieso soll man ausgerechnet nach Wien nicht fahren ? Hab ich da irgendetwas überlesen ?
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Stephanie Jaeckel 27. März 2017
😉 ja! Es steht im ersten Gedicht… (letztes Wochenende)…
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Myriade 27. März 2017
Oops das habe ich versäumt 🙂
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Myriade 27. März 2017
Nein, ich habe es gar nicht versäumt, ich konnte mich nur nicht erinnern. Gibt mir zu denken !
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Stephanie Jaeckel 27. März 2017
Das ist ganz interessant. Die Gedichte kommen ja so harmlos daher. Aber sie sind vertrackter, als man auf den ersten Blick meinen mag. Das ist mir auch schon beim Abtippen aufgefallen 😉
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