Ich kann gar nicht genug davon kriegen:

Frühling wohin man schaut. Und ich zumindest schaue wieder mehr, sobald es nicht mehr klirrend kalt auf den Straßen ist und ich mich hinter Schal und unter Mütze wegducke. Nee. Es ist warm, der Anorak sogar schon offen und ich bleibe hier und da stehen und gucke mich um und nach oben und freue mich einfach über das, was ich zu sehen bekomme. Diesen winzigen Sticker zum Beispiel, den ich nur deshalb bemerkt habe, weil ich selbst beim Fahrradschloß-aufschließen noch in der Gegend herum geguckt habe. Toll, oder?

 

Gesehen am Hackeschen Markt.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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