Hurra, es geht wieder los!

Wenn auch fürs Erste – und dann noch eine sehr lange Weile –  im Kopf. Immerhin, der Flug ist gebucht und jetzt habe ich es schon mal ausgedruckt: Nächstes Jahr im Oktober geht es nach Amerika, und – was entscheidend ist – nach Los Angeles. Leider nicht die ganze Zeit. Die Reise startet in New York, die nächste Station wird Pittsburgh sein – mein Begleiter möchte zu gerne den Ruhrpott Amerikas sehen, ich eher die Geburtsstadt von Andy Warhol. Danach sind wir noch nicht ganz klar, auf Nashville, Tennessee haben wir uns geeinigt, was davor und danach kommt, ist noch nicht entschieden. Wir wollen mindestens eine Woche in New Mexico und Arizona verbringen – wir wollen nach Santa Fe, ich habe Sedona vorgeschlagen, wo Max Ernst eine Weile gelebt hat, und Roden Crater, da gibt es vor allem Landschaft und eine Installation von James Turrell. Und dann, jippieee! Los Angeles. Diesmal mit Übernachtung am Meer in Santa Monica oder Venice. Urlaub ist doch eine tolle Erfindung. Und am Ende ist es auch schön, sich lange auf den Urlaub zu freuen. Heute hatte ich zum Beispiel schon einen richtig aufregenden Abend.

Was ist ein schönes Buch?

So einfach die Frage, so variabel die Antworten. Schönheit ist nach wie vor ein heikler Begriff in unserer Zeit. Moderne und ihre Schwester Avantgarde haben sie in Misskredit gebracht: zu einfach, zu naiv, zu weit von jeglicher Realität entfernt. Über hundert Jahre später reiben wir uns manchmal die Augen: Wirklich? Schönheit kann mehr, als nur gute Laune machen. Sie lässt uns staunen. Und vielleicht hier und da die Nerven behalten, wo sie längst blank liegen.

Friends with Books ist eine Messe, die sich in den kurzen vier Jahren ihres Bestehens bestens etabliert hat. Dieses Jahr fand sie Mitte Oktober statt, 160 Aussteller/innen zeigten ihre Produktion ein Wochenende lang im Hamburger Bahnhof: knallvoll war es und beste Stimmung, soweit ich das beurteilen kann.

Was mich umgehauen hat: Wie inspirierend es ist, die Bücher zu sehen, die mit Sorgfalt und künstlerischem Anspruch gemacht werden. Kosten sind hier gerne Realitäten, die entweder in den Wind geschossen (also grandios ignoriert) oder mit einfachen und schlagkräftigen Improvisationen unterwandert werden. Übrigens fand ich das Publikum fast ebenso inspirierend wie die gezeigten Bücher…

Für mich eines der Highlights der Messe: „67-P“ von Claudio Pogo & Magdalena Wysocka. auf der hausinternen Webseite des Verlags (Pogo-Books) heißt es:

>A VISUAL JOURNEY THROUGH A TRUE DEEP SPACE ODYSSEY.
67-P IS AN ABSTRACT AND SUBJECTIVE VISION ON EUROPEAN SPACE AGENCY´S PHOTOGRAPHIC ARCHIVE OF THE WORLD FAMOUS ROSETTA MISSION.<

Klar. Wer ein Faible für Raumfahrt hat, ist mit dem Buch gut bedient. Auf 192 Seiten sind 143 Abbildungen zu sehen, alles Aufnahmen, die die europäische Raumsonde Rosetta nach ihrer verwackelten Landung auf dem Kometen 67-P gemacht hat. Schwarz-Weiß, konkret und abstrakt zugleich. Karge Landschaften ohne Luft, Wasser, Leben. Das Spannende liegt für mich genau in dem Widerspruch zwischen real und abstrakt – oder, um es anders zu formulieren: Hier habe ich zum ersten Mal begriffen, was mich an Fotografie und auch Malerei fasziniert: dieses Changieren zwischen da und und nicht da, zwischen belebt und fantasiert, zwischen Ort und einem Stück Papier (wahlweise Leinwand).

Die dem Buch zugrunde liegenden Fotos sind online einzusehen auf dem ESA image Archive. Eine Verwandlung „from science to art“ war laut eigener Aussage die Absicht der beiden Künstler Claudio Pogo und Magdalena Wysocka.

IMG_1272 2

Claudio Pogo und Magdalena Wysocka auf der Messe Friends with Books, Oktober 2018

Aus den gut 200.000 Aufnahmen suchten sie 143 aus und ließen sie auf Steinpapier drucken, was dem Buch eine eigene, „griffige“ Präsenz verleiht. Ein Ergebnis davon – Fotoaufnahmen unkommentiert hintereinander zu zeigen – ist (zumindest bei mir) die Wahrnehmung als „Bildgeschichte“, die ich mir mangels erklärender Texte selbst (und bei jedem Blättern etwas anders) erzähle. Wer mich fragt, ein perfektes Buch, mit auf eine einsame Insel zu nehmen.

P.S. Wenn ich das in meinem kurzen Gespräch mit den beiden richtig verstanden habe, ist 67-P für die nächste Runde der Schönsten Bücher der Stiftung Buchkunst nominiert. Ich drücke fest die Daumen!

Kleine Gesten

Ich könnte mir mal wieder ein Ohr abbeißen (haha, aber da muss die Evolution noch ein gutes Stück weiter…) – oder mir die Haare einzeln ausreißen (autsch, autsch, autsch, autsch…) – einmal mehr bin ich am Schluss eines langen Arbeitsmarathons übers Ziel geschossen, und habe mich auf den letzten Metern so verausgabt, dass ich jetzt erst mal mit einer fetten Erkältung im Bett liege.

Gut + wahr: Erkältungen zu bekommen, ist in dieser Jahreszeit kein Kunststück. Dennoch merke ich, dass ich immer wieder am Schluss langwieriger Anstrengungen über meine Grenzen gehe. Und mich dann für zwei, drei Wochen komplett schreddere. Wie doof ist das denn? Andererseits: gestern, in einem Gespräch mit einer Freundin, ist mir noch mal klar geworden, dass so ein „über die eigenen Grenzen gehen“ mir offensichtlich in den Knochen steckt. Einen „Schongang einlegen“ kommt für mich nicht in Frage. Auch gut. Aber in Zeiten zunehmenden Alters vielleicht nicht mehr die beste Lösung. Ich darf also einmal mehr zurück auf Los – und meine Strategien überdenken. Zeit genug habe ich ja…

Aber da gibt es noch was. Die grüne Wasserflasche zum Beispiel. Die habe ich am Freitag von einem wildfremden Mann bekommen, der gerade in sein Auto steigen wollte. Ich fuhr ihm auf dem Radweg entgegen. Beziehungsweise ich stieg gut zehn Meter vor ihm völlig erschöpft vom Rad. Ich war morgens nach Zehlendorf gefahren und jetzt, auf dem Rückweg, machte ich kurz vor dem Schöneberger Rathaus schlapp. Mir war heiß, schwindelig, und als ich Boden unter den Füßen hatte, dachte ich, dass der auch noch schwanke. Ich hatte den Mann gesehen, aber nicht weiter zur Kenntnis genommen. Wozu auch. Aber er sprach mich an, ob er helfen könne. Ehrlich, ich war völlig verdattert. Bei was wollte er mir helfen? Als ich gerade antworten wollte, „danke, alles Bestens“ knickten fast meine Knie ein. Hoppla. Muss ich eigentlich erst auf dem Boden liegen, bevor ich merke, dass was nicht stimmt? Er ist dann zurück in seine Wohnung gegangen und brachte die grüne Wasserflasche und ein Glas mit. Jaja, und dann die immer wieder neue Erkenntnis: Wasser hilft tatsächlich. Die Flasche ist mittlerweile leer, aber eine gute Erinnerung an das, was wir Menschen einander im Alltag sein können, wenn wir hinschauen. Und eine Erinnerung daran, dass ich immer wieder Glück habe, auch in vor der Hand unscheinbaren Momenten.

Die große Schlagzeile lautet:

Hartz IV soll weg. Das ist längst überfällig und insofern mehr als gut so. Für mich war das debattencamp der SPD vom vergangenen Wochenende mindestens drei Nummern kleiner, da ich keine Zeit hatte, an Diskussionen, Vorträgen oder Workshops teilzunehmen. Ich hatte mich als freiwillige Helferin gemeldet, und stand meist am Eingang, um Gäste in Empfang zu nehmen. Oder ich war in dem großen Funkhaus (ehemals Ost Berlin) unterwegs, um dort Leuten mit Orientierungsschwierigkeiten weiterzuhelfen. Was gar nicht mal häufig vorkam, eher war das Lesen des Programms ein Problem, denn sowohl Buchstaben, als auch Lageplan waren gefährlich klein gedruckt.

Für mich war die Erkenntnis des Tages (sorry, leider enorm provinziell): Berlin ist nicht Deutschland. Wir haben hier unsere Probleme – und natürlich ist es richtig, dass wir uns vor Ort darum kümmern. Aber es ist gleichzeitig sooooo wichtig, mit den Leuten aus anderen Bundesländern in Kontakt zu sein. Wir brauchen neue Horizonte nicht nur einmal im Jahr.

IMG_1488

Da staunt das Berliner Bärchen!

Es wird zur Zeit so viel von Heimat geredet – aber ehrlich: unsere Heimat ist eben auch Bayern (jajaja, liebe Berliner/innen), oder Thüringen oder Rheinland-Pfalz. A apropos Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer ist eine der coolsten Personen, denen ich auf dem Camp begegnet bin.

IMG_1462

Malu Dreyer beim Imbiss in der Cafeteria

Die sauste mit ihrem Behindertenmobil derart souverän durch das Gewühl, setzte sich auch in die Cafeteria und war damit ansprechbar, das hat mir sehr imponiert und noch mehr gefallen. Ach ja, das (auf eine gewisse Art auch leidige) Thema Frauen – wenn ich das richtig erspüre, ist es kaum noch eins in der (zumindest jungen) SPD. Und zum allerletzten noch das: In der Vorbereitung bekamen wir auf den Weg: Keine Sonderbehandlung für niemanden! Und eins kann ich sagen: Geht doch. Indem wir alle mit der gleichen Freundlichkeit behandeln. Ist auch (um einen Slogan der – ich glaube, evangelischen – Kirche zu zitieren:) für die (eigene) Seele gut. Und damit einen guten Start in die neue Woche!

 

Eigentlich

wollte ich heute vom Debattencamp der SPD berichten. Ich war sechs Stunden dort als Gästebetreuerin, konnte also nicht bei den Debatten, Diskussionen und Workshops mitmachen, habe dafür aber eine Menge am Rand mitbekommen. Aber jetzt bin ich einfach nur platt. Zur Feier des Tages deshalb nur diese reizenden Jungs – und hoch die Tassen!

Nur zur Erinnerung:

Nach dem irren Sommer hatten wir dieses Jahr (zur Belohnung?) einen fantastisch schönen Herbst. Mal sehen, was der Winter drauf hat. Aber auch, wenn ich das nicht besonders gerne schreibe: Ein paar Regenschauern wären schon ganz gut…

Science-Fiction-Kunst

Wer gerne ins All reist, ist bei der aktuellen Ausstellung „Crash“ der südkoreanischen Künstlerin Lee Bul im Berliner Martin-Gropius-Bau gut aufgehoben. Ihre allesamt futuristisch anmutenden Gebilde (Aliens und Cyborgs sind für sie noch die einfachste Übung), scheinen aus ihren Träumen direkt in die Wirklichkeit verwandelt, sehr genau, sehr kühl, sehr schlüssig.

Und auch unvollkommen, hier kommt die Zukunft nicht als bessere Version der Gegenwart ins Bild, allerdings auch nicht als deren Horrorvariante. Versehrtheit der (künstlichen) Kreatur spielt ebenso mit, wie die dunklen Seiten, die dennoch nie die Oberhand gewinnt, weil Fantasie und vor allem viel Licht die künstl(er)ische Welt von Lee Bul prägen. In einer Rezension habe ich das Wort „verspielt“ gelesen, was bei mir eher die Assoziation von Offenheit aufploppen ließ: es gibt keine Grenzen, alles ist möglich. Als Kunsthistorikerin hat mich umgehauen, wie selbstverständlich Bul verschiedene Stile oder Epochen – vom Expressionismus über Jugendstil, Punk, Futurismus und grandiose Filmstils, usf. – zu etwas ganz Eigenem vermischt. Da bleibt nirgends ein schaler Geschmack von „nachgemacht“ oder „in die Gegenwart transponiert“. Es passt, weil Bull das Eigene stets mit verarbeitet. Ein Ausstellungsrundgang wie die Reise in eine andere Welt. Noch bis zum 13.01.2019.

Alltag ist,

wie Ulli schreibt (s. Alltag, eine Idee ), Wiederholung: Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Jahreszeiten rauf und runter, meinetwegen auch eine Änderungsschneiderei. Wenn man es hoch hängen will, ist der Alltag die entscheidende Conditio Humana, wobei möglicherweise auch hier am Ende der Fortschritt seine Finger im Spiel hatte: je weniger zivilisiert, desto weniger Alltag. Oder: desto mehr Überraschung und desto mehr Improvisation. Die natürlich am Ende auch wieder Alltag wird. Wenn für den Höhlenmenschen ein Tag in unserem heutigen Alltag ein herzschlagbeschleunigender Abenteuertrip wäre (und erst umgekehrt!), gilt wahrscheinlich doch, dass die Automatisierung uns den Alltag immer bewusster macht. Erst wo wir uns gelegentlich langweilen, weil es mal wieder immer dasselbe ist (während unsere Vorfahren das Immergleiche als konkrete Bewältigung ihres Lebens wahrnahmen), oder uns schmerzlich bewusst wird, dass wir finanziell immer noch nicht in der Lage sind, uns diese Wiederholungsarbeiten von einem Dienstleister namens Putzfrau (usf.) erledigen zu lassen, können wir den Alltag schärfer ins Auge fassen. Deswegen gilt ja bei uns auch, dass Alltag „langweilig“ ist, und nur die Ausbrüche daraus, wie Ferien, Feste oder Reisen, spannend und in einem höheren Maß lebenswert.

In dem Sinn ist Alltag auch immer mehr Frauensache gewesen. Die Männer gingen immerhin auf Jagd, zogen in den Krieg oder zur Erforschung dorthin, wo noch kein Mensch war. Alltag ist in vielen Gesellschaften das Frauending, und insofern auch etwas, wogegen Frauen sich wehren, was ihren Ehrgeiz drückt, was sie zu überwinden wünschen. Aber das Kind bleibt im Bad, der Alltag lässt sich nicht eliminieren, selbst der Crew der Enterprise wird es auf ihrer Fünf-Jahres-Mission gelegentlich langweilig, da ist schon mal der Kaffeefleck auf der Uniform von James T. Kirk das einzige Ereignis an einem Arbeitstag (und nur im Film geht kurz darauf das eigentliche Abenteuer los).

Alltag ist also etwas, was bleibt. Auch wenn wir den Jackpot knacken, und uns – zumindest für ein paar Jahre – in die ewige Party verabschieden. Auch Party kann Alltag werden – sehr schnell sogar. Alltag ist in diesem Sinn eine Perspektive. Sehe ich nur das Immergleiche? Oder sehe ich die täglichen Unterschiede, die Nuancen? Mag ich das Immergleiche, als hilfreiche Basis für das, was sonst noch sein kann, oder macht mich die Wiederholung mürbe, so dass ich mich fühle wie der arglose Hamster, der läuft und läuft, ohne auch nur einen Zentimeter weiter zu kommen?

Alltag ist auch ein Zeitfresser, und zwar gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen lassen mir Spülen, Einkaufen, Putzen, Haare waschen, Kochen, etc. weniger Zeit für freie, nicht an das „profane“, mir eigene Dasein gebundene Tätigkeiten (forschen oder feiern zum Beispiel). Zum anderen scheinen ja gerade diese Wiederholungen unsere Wahrnehmung von Zeit zu schrumpfen insofern wir, je älter wir werden, die Zeitspanne von Monaten oder Jahren als viel kürzer empfinden als jüngere Menschen.

Strategien, den unumgänglichen Alltag zu bewältigen, gibt es viele. Für mich ergeben sich darin zwei grundsätzliche Möglichkeiten: stoisch jeden Tag das Unvermeidbare abzureißen oder aber nach dem Besonderen im Gemeinen zu schauen. Die Klunker verpflichten sich dabei auf letzteres, also auf den genauen Blick aufs Einerlei oder (im positiveren Licht) auf die Gewohnheit. Als Trekkie bleiben mir natürlich Zweifel bei binären Lösungen im Sinne von eben genannten James T.: „I want a third answer!“

Nostalgie

wäre noch die harmloseste Deutung, wenn man die neugestaltete Mitte Berlins – von weit weg kommend – deuten wollte. Eine Vision, die in eine Vergangenheit weist, statt – wir reden von einer Hauptstadt – nach vorne zu schauen, einen Stadtraum zu bauen, der den heutigen Bedürfnissen entspricht, und Möglichkeiten für die Zukunft öffnet. Wenn dazu noch das koloniale Kulturerbe in der haargenauen Rekonstruktion eines Hohenzollernschlosses gezeigt wird, läuft im Grunde ein Fass über. Oder explodiert vor lauter verpeilter historischer Bezüge.

Dass es auch anders geht, zeigt die Zentral- und Landesbibliothek Berlin in der Breite Straße. Von Protz keine Spur. Im Gegenteil: Hier wird eine eher karge Bibliothek mit verhältnismäßig wenig Mitteln zu einem Ort gemacht, an dem gelesen, gearbeitet, diskutiert wird. Hier schlafen Menschen, die vermutlich kein Obdach haben neben Leuten, die noch einen Kaffee trinken, bevor sie nach Hause fahren, die Zeitung lesen, Hausaufgaben machen, studieren. Oder sich mit Freunden und Freundinnen unterhalten. Die Räumlichkeiten sind nicht besonders repräsentativ, laden aber zum Verweilen ein. Offenheit wird hier angeboten, ich kann kommen, dasein, machen, was ich machen will, solange ich niemanden belästige.

Natürlich hinkt der Vergleich. Dennoch sind Bibliotheken und Museen nicht so weit voneinander entfernt, was ihr Angebot für die Nutzung durch ein – mehr oder weniger zahlendes – Publikum angeht. Halböffentliche Räume, die Begegnung oder zumindest ein freundliches, entspanntes Mit- oder meinetwegen Nebeneinander ermöglichen. Räume, die Zugang zu Wissen bieten, Räume auch, die Menschen, die keine oder wenig persönliche Ressourcen haben (Arbeitsräume, Netzzugang, Computer), Gelegenheit zu Bildung, Forschung und Beteiligung öffnen. Wir sollten das im Kopf behalten. Kultur ist kein Luxus. Wo Kultur Sache von Wenigen ist, gibt es schneller Konflikte als Han Solo schießen kann.

Wenn ich ehrlich bin. Ich hätte heute heulen können, als ich das „Schloss“ im fast fertigen Zustand gesehen habe. Ich halte es für einen großen Irrtum, und schlimmer, für ein Zeichen, das in die falsche Richtung weist. Und auch, wenn es wirklich ein hinkender Vergleich ist: die Zentral- und Landesbibliothek ist dagegen (und kaum mehr als einen Steinwurf entfernt) ein Hoffnungsschimmer. Immerhin…