Kategorie: Allgemein

Alltag – oder das Glück, einen zu haben

Natürlich meckern wir gerne über ihn: den Alltag, das Tagein, Tagaus des immer Gleichen. Wie ein endloser Weg zieht er sich durchs Leben, wir freuen uns auf die Abwechslung des Wochenendes und der Ferien. Umgekehrt: Wer keinen Alltag hat, ist entweder ein/e (Kino-)Held/in, ein sehr armer Mensch, der statt Alltag in ständiger Improvisation lebt oder […]

Die Eleganz des Kochens

Glaubt man den Prognosen der Haushaltstechnikbranche, haben wir demnächst nicht mehr viel zu tun in unseren Küchen. Oder wahrscheinlich wird es bald überhaupt keine Küchen mehr geben. Um Platz zu sparen, verschwinden die Kochgelegenheiten vermutlich bald im Wohnzimmer, wo sie so unauffällig wie möglich eingepasst werden. Heute gibt es schon Herde, die – ausgeschaltet – […]

Kommen lassen oder einfordern?

Als Rheinländerin bin ich mit der Lokalweisheit „et kütt wie et kütt“ großgeworden. Auf englisch heißt das so viel wie „wait and see“, und gehört zu den Lebensregeln im Allgemeinen, nach der, wer zu viel fordert oder zu viel voraussieht, nicht nur zu viel Wind macht, sondern sich möglicherweise auch umsonst verausgabt. Aber. Natürlich kennt […]

Alltägliches wieder neu sehen

Es ist schon verrückt: Kaum habe ich eine neue Kamera, sehe ich die Welt noch einmal neu. Als hätte das Gewicht in meiner Hand – und fast mehr noch das Geräusch des Auslösens selbst eine Magie, Dinge anders zu sehen. Allein die Farben! Und wenn ich jetzt verrate, das ich dieses Foto direkt neben einer […]

Dienstreise II (Halle/Saale)

Manche Dienstreisen machen dann aber doch Spass. Vor allem, wenn man vorab schon einmal die Nase in eine im Aufbau befindliche Ausstellung stecken darf. So geschehen kürzlich im Kunstmuseum Moritzburg in Halle, wo gerade die große Sonderausstellung „Bauhaus Meister Moderne. Das Comeback“ eingerichtet wird. Direktor Thomas Bauer-Friedrich freut sich schon, 60 Bilder, die von den […]

Schauen wie gedruckt

Ich hatte hier im Blog schon mal geschrieben, dass mich mit einem Mal (und noch gar nicht so lange her) Schwarz-Weiß-Fotografien interessieren. Nicht, dass ich sie nicht immer schon bei anderen, vor allem bei Profi-Fotograf/innen sensationell gefunden hätte. Aber ich traute mich einfach nie ran. Beziehungsweise: alles, was ich in schwarz-weiß fabrizierte, war ziemlicher Mist. […]

Den eigenen Gefühlshaushalt strukturieren

Wer schon seit der Kindheit aus eher konventionellen Beziehungsmodellen ausbrechen wollte, hat mit regelmäßigen Restrukturierungmassnahmen (haha) zu tun. Denn ein Verlassen des Üblichen verlangt unendlich viel Flexibilität: Wo nichts festgelegt ist, muss immer wieder nachjustiert werden. Für jede Gefühlslage braucht es einen neuen Ausdruck, für jeden Freund, jede Freundin eine eigene Balance. Wobei. Das ist […]