Schauen wie gedruckt

Ich hatte hier im Blog schon mal geschrieben, dass mich mit einem Mal (und noch gar nicht so lange her) Schwarz-Weiß-Fotografien interessieren. Nicht, dass ich sie nicht immer schon bei anderen, vor allem bei Profi-Fotograf/innen sensationell gefunden hätte. Aber ich traute mich einfach nie ran. Beziehungsweise: alles, was ich in schwarz-weiß fabrizierte, war ziemlicher Mist. Irgendetwas ändert sich gerade. Nicht, dass meine Fotos plötzlich deutlich besser wären. Aber mir scheint, ich habe jetzt endlich ein eigenes Gefühl für diese doch eher abstrakte Form des Fotografierens (kein Mensch sieht die Welt je in schwarz-weiß!) gefunden. Es ist eben jenes Pendant zu dem: „reden wie gedruckt“, also ein Blick, der etwas (für mich als der Fotografierenden) Wesentliches darstellt. Insofern also keine Schnappschüsse, wie ich sie mag und immerzu mache. Sonder Bilder, die mehr Grundsätzliches zeigen. Na. Mal sehen, was daraus wird. Und ob ich dran bleibe.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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