Burnout

Mit offenen Augen in einer Sackgasse gegen die Wand fahren. Wo ist bloß der Rückwärtsgang?

 

P.S. Die Ärztin hat wenigstens nicht drauf bestanden, den Kaffee zu streichen…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 14

  1. Stephanie Jaeckel 11. Juli 2018

    Ja, Du hast natürlich Recht. Erst mal bremsen. Ich weiß, dass ich da jetzt ran muss. Aber als Freiberuflerin gucke ich erst mal blöd aus der Wäsche. Weniger arbeiten, das bedeutet ja auch mehr verdienen. Oder vielleicht, noch geschickter weniger arbeiten. Vielleicht heißt es erst mal nur mehr schlafen. Da kommt einige Knobelei auf mich zu…

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  2. meintoefftoeffumerle 12. Juli 2018

    Oh weiha, vielleicht konntest Du Dich nicht mehr im realen Leben stoppen, und brauchtest ein Wand, die Du nicht unbedingt sehen wolltest. So kann es gehen. Muss nicht. Burnout hört sich ganz schön schlimm an. Da wirst Du wohl Hilfe von aussen annehmen müssen. Das ist sehr, sehr, schwer. Eigentlich hat „man“ immer alles geschafft.
    Eigentlich……., nun aber hat eine Wand die Bremse gezogen. Gott sei dank ist nicht mehr passiert.
    “ Arbeit “ ist nicht alles, da gibt es noch einiges, was von Bedeutung ist. “ Arbeit “ soll uns das Leben sichern. Unser Leben sichert nicht die “ Arbeit „. “ Arbeit “ ersetzt Einsamkeit, “ Arbeit “ verhindert Freude, Geselligkeit. “ Arbeit “ ist in vielleilei Hinsicht Bestätigung. “ Arbeit „kann ein gefräßiges Monster sein, das man schlecht los wird.

    Lieben Gruß Hilde

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    • Stephanie Jaeckel 12. Juli 2018

      Das ist halt diese kniffelige Balance zwischen Arbeit und Leben. Als Freiberuflerin mache ich vieles von meiner Arbeit sehr gerne. Es bedeutet mir etwas. Ich bin engagiert, wie man so schön sagt. Und hier sind die Vorzeichen oft umgekehrt, denn die Arbeit bietet auch Freude und Geselligkeit, zumindest unter Kolleg/innen, die sympathisch sind. Aber es gibt, und das merke ich ja, Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Ein Zuviel an Engagement oder Identifikation. Ich werde mir das genau angucken müssen. Zum Glück ist es wirklich noch nicht zu spät.

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