Die Schulkinder genießen die ersten freien Tage und mich befällt eine leichte Melancholie, wenn ich ihnen dabei zuschaue. Es ist eine Erinnerung an sehr ferne Zeiten, in denen ich sechs freie Wochen als ungeheuer viel Zeit und als großes Versprechen verstand. Zeiten, in denen meine Freude darüber wirklich ungetrübt war. Und ich erinnere mich an so viele Schulfreundinnen (zuerst), die mir abhanden gekommen sind. Und später auch an andere Menschen, deren Freundschaft manchmal einfach nur zerbröselt ist oder – im schlimmeren Fall – die mit einem Schlag die Türe zugeschlagen haben und verschwunden sind. Das ist wohl der laue Sommerabend-Blues. So viele Fragen. Und immer noch die Hoffnung, es könne sich um Missverständnisse gehandelt haben. Dagegen hilft wahrscheinlich nur noch die Küche putzen. Oder endlich einen Kompott von den ersten Sommeräpfeln kochen.

tomas bächli 24. Juli 2016
Sommerferien: Das große Verprechen sechs Wochen lang keine Kinder am Morgen wecken zu müssen ,exzessiv arbeiten, exzessiv feiern,nachts zu leben, und dem Tag in Gewässern zu verbringen. Vielleicht auch mal an die früheren Bekannten denken, Google hilft,was,der ist Uniprofessor geworden, spinnen die oder ich. Alles ist möglich man muss es nur machen.Nur das Geld wird immer weniger, da muss man später nach einer Lösung suchen , vielleicht im Herbst .
LikeGefällt 1 Person
Stephanie Jaeckel 24. Juli 2016
Aber Du weißt, dass es auch Herbstferien gibt? 😉 Ansonsten: bestes Konzept: Für Dich sollte es ein langer Sommer werden!
LikeLike