Hoffnung statt Angst

Was mir imponiert hat bei dem gestrigen Anschlag in München: Wie schnell alle reagiert haben. Dass die Polizei sofort getwittert hat und so eine große Zahl an Menschen erreichen konnte, dass die Münchner/innen solidarisch waren und ebenfalls sofort fremden Menschen in ihren Wohnungen oder wo auch immer Zuflucht angeboten haben. Statt in Angst zu erstarren, haben die Leute das Naheliegende und Sinnvolle gemacht: Hut ab. Nur so können wir als Zivilgesellschaft auf den Terror antworten. Ich bin wirklich erschüttert. Aber ich habe auch Hoffnung.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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