Unversehens über große Momente miteinander reden: die Zärtlichkeit für eine demente Mutter, deren Tyrannei die Kindheit überschattete, der Stolz auf die Kinder, die mit elf noch nicht lesen können, aber einem Heim entkommen sind, der tote Vater, der als Papagei auf dem Friedhof vorbei geflogen kam. Leben bergen immer Überraschungen. Deshalb ist es vielleicht so schön, miteinander zu reden. Nicht nur über Filme oder Bücher (über die natürlich auch), sondern über Erlebnisse, Erfahrungen. Ich merke, dass ich meine Held/innen noch einmal ganz neu deklinieren möchte. Und warum sollten nicht ein paar Freund/innen darunter sein?

Maren Wulf 11. April 2016
Ich verstehe nicht jedes deiner Worte, aber ich mag die Melodie, die durch deine Sätze fließt.
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Stephanie Jaeckel 12. April 2016
Dann ist es ein Gedicht – 😉 … – ich verstehe auch nicht alles in meinem Leben. Und will versuchen, verbal nicht immer gleich den Sack zu zu machen.
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Mion 12. April 2016
Schön geschrieben. Und wunderbar, wenn es jemand in dein Herz geschafft hat, auch wenn du diese Person noch nicht lange kennst!
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Stephanie Jaeckel 13. April 2016
Ja, das gibt es und ist schon komisch. Früher habe ich Freundschaften für selbstverständlich gehalten. Heute – ja, da hat sich die Perspektive doch sehr verschoben!
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Mion 13. April 2016
Es sollte nie etwas selbstverständlich sein. Die Verantwortung sollte immer bei einem selbst liegen! 🙂
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