Der Beginn einer Freundschaft

Unversehens über große Momente miteinander reden: die Zärtlichkeit für eine demente Mutter, deren Tyrannei die Kindheit überschattete, der Stolz auf die Kinder, die mit elf noch nicht lesen können, aber einem Heim entkommen sind, der tote Vater, der als Papagei auf dem Friedhof vorbei geflogen kam. Leben bergen immer Überraschungen. Deshalb ist es vielleicht so schön, miteinander zu reden. Nicht nur über Filme oder Bücher (über die natürlich auch), sondern über Erlebnisse, Erfahrungen. Ich merke, dass ich meine Held/innen noch einmal ganz neu deklinieren möchte. Und warum sollten nicht ein paar Freund/innen darunter sein?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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