Ohne Netz leben

Früher kam ich mir benachteiligt vor. Noch heute werde ich gelegentlich wütend, wenn andere Leute aus ihrem sicheren Nest argumentieren. Natürlich braucht es weniger Zukunftsangst, wenn ich auf einem Erbe sitze. Oder eine große Familie habe. Oder reich verheiratet bin. Aber heute weiß ich, was ich ohne Netz habe. Vor allem Freiheit (was simpel klingt, bei mir aber ewig gebraucht hat, im Kopf mal aufzuleuchten). Jederzeit gehen zu können, ist für mich eine große Verheißung. Ich meine damit nicht abhauen. Sondern dem eigenen Weg folgen. Losgehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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