Um diese Frage denn auch abschließend zu beantworten: Nein, ein Adventskranz muss nicht unbedingt rund sein…
Kapriolen schlagen
wo andere aus der Kurve fliegen. Jetzt noch schnell die Dinge machen, die man sich für 2016 vorgenommen hat: wann, wenn nicht jetzt? Die Klunker machen über den 4. Advent ein paar Tage Pause, weil – mehr Advent gibt es dieses Jahr nicht mehr. Allen schon jetzt ein schönes Wochenende!
Sensation in der Pflanzenwelt?
Nein, ich kann es natürlich nicht belegen. Aber für mich sieht es doch ganz so aus, als würde der Baum weiter hinten einen Schwächeanfall erleiden: Wahrscheinlich wegen der zahlreichen Weihnachtsmänner, die da aus dem Boden steigen – ?
Innehalten
Joshua Dubois bekam 2014 die – vielleicht zweifelhafte, aber auch beeindruckende – Auszeichnung als einer der weltweit 33 einflussreichsten christlichen Führungspersönlichkeiten unter 33 (Ebony Magazine’s „Power 150“). Von 2008 an unterstützte er Barack Obama, erst im Wahlkampf, dann in seiner Präsidentschaft. Er war von 2009-13 (weil ich das nicht zu übersetzen weiß, kommt das jetzt so): head of the Office of Faith Based and Neighborhood Partnerships in the Executive Office of the President of the United States. Was mich mehr begeistert, ist, dass er Obama (wenn ich das richtig verstanden habe) von 2008 an bis heute täglich eine E-Mail schickt, darin ein kurzer Ausschnitt aus der Heiligen Schrift oder aus der Literatur/Musik und dazu ein paar eigene Betrachtungen und ein Gebet. Seit 2014 gibt es ein Buch mit 365 solcher E-Mails – als eine Tag-für-Tag-Meditation für die, die mögen. Oder zum immer mal wieder hinein schauen. Ich habe das Buch seit einem Jahr und jedes Mal, wenn ich darin lese, bin ich glücklich – oder zumindest zuversichtlich. Was heute darin zu lesen ist?
„Lord, when a wrong has been committed against me, teach me how to forgive and let go. Place my love for you first, my human relationships second, and my own ego far behind. Let me be slow to offense and quick to grace. (…)“
Die zwei
müssen heute für sich sprechen. Ich bin nämlich ungeheuer erkältet (und kann nur hoffen, dass sie hier auf meiner Seite keinen Quatsch erzählen…)
Alle Jahre wieder
rennt die Zeit auf Silvester zu. Der Dezember ist – zumindest gefühlt – der kürzeste Monat des Jahres. Wer das noch nie so gesehen hat: hier ist das Foto dazu. Und nicht wundern, wenn morgen schon der 1. Januar ist…
Klunkerfabrikant
Nein, er ist kein Mitarbeiter und schon gar kein Lieferant: Dirk ist Ehemann, Vater, freiberuflicher Lektor, Redakteur, ein großer Leser und auch sonst reichlich in die Welt verbunden. Darüber hinaus schreibt er Gedichte. Wobei dieses“darüber hinaus“ ein entscheidender Umstand ist, denn eigentlich hat er dafür keine Zeit (Gedichte sind schließlich keine Spiegeleier) und dennoch scheint es, als biete dieses „hinaus“ genau den richtigen Platz und die nötige Spannung, Gedichte zu schreiben und nicht etwa Romane oder Gebrauchsanweisungen. Wir haben verabredet, dass ich gelegentlich eines seiner Gedichte bei den Klunkern veröffentliche, um mit ihm – aber unbedingt auch mit Euch – darüber ins Gespräch zu kommen. Dass ich heute, bei der Premiere passe, hat mit der gigantischen Erkältung zu tun, die mir im Nacken (und vor allem im Kopf) steckt. Außerdem habe ich hier schon genug Text geparkt. Nur noch so viel, „Das gemalte Küken“ ist Teil der 2015 herausgegebenen Sammlung „Traumfische“, einem verbalen Tiergarten aller möglicher und unmöglicher Lebewesen, die einem in einer Kreuzberger Mietwohnung (und auch sonst wo) begegnen. Und weil Dirk nicht nur ein Held des Alltags ist, sondern auch noch Held heißt, nennen wir diese gemeinsamen Ausflüge hier die „Heldenecke“. Viel Spaß!
DAS GEMALTE KÜKEN
Ein gelbes Tier
auf grünem Grund
vor blauem Himmel
mit rotem Schnabel –
formidabel!
Einmischen oder schweigen
Wenn Freundinnen oder Freunde kurz davor sind, (vermeintlich) fatale Entscheidungen zu treffen, bei Krebs auf eine Behandlung zu verzichten, eine falsche Person heiraten oder sich von der richtigen zu trennen. Einen Neuanfang wagen, wo keiner ist oder, oder, oder. Was tun? Die eigene Meinung vorbringen und möglicherweise auch immer wieder – bis hin zum großen Krach – wiederholen oder sich raushalten?
? – Nö. Ich weiß natürlich, was ich im Fall tun würde. Oder auch immer schon getan habe. Es geht mir wirklich nicht darum, von Euch einen Rat zu bekommen. Ich habe nur gestern mit jemandem gesprochen, der die zu mir gegenteilige Position vertritt, und habe festgestellt, dass entweder beide richtig oder beide falsch sind. Oder sein können. Und bin deshalb interessiert…
Wenn am Abend
nach einem langen Arbeitstag im Kopf noch Funken fliegen. Ohne Gedanken zu zünden. Ins Leere fallen – crashlanded in the dark, surrounded by humming birds – I.m comming home.
Was machen die denn da?
Warten aufs Christkind? Pause machen? Gemeinsam abhängen? Fernsehen gucken? Nach wärmeren Zeiten ausschauen? Aber die saßen da wirklich völlig ungerührt. Schön. Während auf den Bürgersteigen wochentägliche Geschäftigkeit herrschte.









