Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Zwei sind nicht einfach nur mehr als eins…

Ich bin daran gewöhnt, vor allem berufliche Treffen alleine zu absolvieren. Da ich kürzlich unglücklich gestürzt bin, habe ich mir für zwei Events diese Woche eine Begleitung auserbeten: Wer fällt schon gerne bei einem Treffen mit weitgehend Fremden ins Buffet oder schlimmer…? Und was für ein Unterschied! Wer nämlich schon mit jemandem im Gespräch ist […]

Es gibt so Tage,

tatsächlich oft Montage, an denen ich mit Realitäten konfrontiert werde, die ich gar nicht unbedingt kennen lernen wollte. Aber da fragt ja keine*r. Dann sind mir Menschen so was von fremd, ja sogar über. – Zum Glück gab es heute noch gute Überraschungen. Und ab Morgen hoffentlich wieder mehr hier auf den Klunkern…

Also gut, Pflaumen

Sie sind ziemlich klein und haben diese traumschönen roten Mäntelchen… Sie schmecken süß, zart, fruchtig, sie riechen so gut, dass ich sie eigentlich gar nicht essen mag (weil sie dann ja nicht mehr weiter duften können). Der Geschmack ist sehr fein, deshalb denke ich fast, es müsste eine Kreuzung mit einem anderen Obst sein, mit […]

Im Bienenschwarm

Meinen Vater zu sehen ist das Eine. Aber wenn ich zu Hause im Rheinland bin, übernachte ich bei meiner Freundin, deren Mann neben seinem Hauptberuf Imker ist. Vor dem Gästezimmer stehen viele der Bienenkästen und beim Aufwachen schwebe ich – zumindest akustisch – in einer Wolke fliegender Bienen. Und während ich mir viele Sorgen um […]

Es regnet

Und was letztes und vorletztes Jahr ein heißersehntes Ereignis war, wird jetzt – ich bin gerade im Rheinland – eine echte Bedrohung. Für alle Nachfragen noch einmal herzlichen Dank: Mir geht es ganz gut, die Beule am Kopf wird kontinuierlich kleiner und ich habe in zweieinhalb Wochen noch einmal einen kompletten Gesundheitscheck, so dass hoffentlich […]

Notaufnahme

Natürlich ist es schlimmer als im Fernsehen. Und verrückter als jede Stand-up-Comedy. Wer bei halbwegs funktionierendem Verstand dort hinkommt, erlebt alle Vorurteile, die er oder sie so mitbringt. Mit Nuancen dazwischen, die nachhängen. Im Berliner Urbankrankenhaus (heute mit aufgehübschtem Namen „Klinik am Urban“ immer noch abendliche Endstation vieler über Tag Gestrandeter und Obdachloser und Opfer […]

Imagewechsel

Wer bin ich? Diese Frage treibt Menschen wahrscheinlich einen großen Teil ihres Lebens um. Manche finden früh eine Antwort. Manche experimentieren. Es gibt Leute, die wollen sich nicht festlegen. Andere vertun sich, wieder andere sind lange auf der Suche. Es ist ja auch schwierig. Auf der einen Seite wünschen sich viele ein konstantes Selbst, so […]