Autor: Stephanie Jaeckel

Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Innehalten

Joshua Dubois bekam 2014 die – vielleicht zweifelhafte, aber auch beeindruckende – Auszeichnung als einer der weltweit 33 einflussreichsten christlichen Führungspersönlichkeiten unter 33 (Ebony Magazine’s „Power 150“). Von 2008 an unterstützte er Barack Obama, erst im Wahlkampf, dann in seiner Präsidentschaft. Er war von 2009-13 (weil ich das nicht zu übersetzen weiß, kommt das jetzt […]

Die zwei

müssen heute für sich sprechen. Ich bin nämlich ungeheuer erkältet (und kann nur hoffen, dass sie hier auf meiner Seite keinen Quatsch erzählen…)

Alle Jahre wieder

rennt die Zeit auf Silvester zu. Der Dezember ist – zumindest gefühlt – der kürzeste Monat des Jahres. Wer das noch nie so gesehen hat: hier ist das Foto dazu. Und nicht wundern, wenn morgen schon der 1. Januar ist…

Klunkerfabrikant

Nein, er ist kein Mitarbeiter und schon gar kein Lieferant: Dirk ist Ehemann, Vater, freiberuflicher Lektor, Redakteur, ein großer Leser und auch sonst reichlich in die Welt verbunden. Darüber hinaus schreibt er Gedichte. Wobei dieses“darüber hinaus“ ein entscheidender Umstand ist, denn eigentlich hat er dafür keine Zeit (Gedichte sind schließlich keine Spiegeleier) und dennoch scheint es, […]

Einmischen oder schweigen

Wenn Freundinnen oder Freunde kurz davor sind, (vermeintlich) fatale Entscheidungen zu treffen, bei Krebs auf eine Behandlung zu verzichten, eine falsche Person heiraten oder sich von der richtigen zu trennen. Einen Neuanfang wagen, wo keiner ist oder, oder, oder. Was tun? Die eigene Meinung vorbringen und möglicherweise auch immer wieder – bis hin zum großen […]

Wenn am Abend

nach einem langen Arbeitstag im Kopf noch Funken fliegen. Ohne Gedanken zu zünden. Ins Leere fallen – crashlanded in the dark, surrounded by humming birds – I.m comming home.

Was machen die denn da?

Warten aufs Christkind? Pause machen? Gemeinsam abhängen? Fernsehen gucken? Nach wärmeren Zeiten ausschauen? Aber die saßen da wirklich völlig ungerührt. Schön. Während auf den Bürgersteigen wochentägliche Geschäftigkeit herrschte.

Aber ja, doch!

Pause machen geht immer. Auch wenn es ringsum nicht danach aussieht. Die Augen aufmachen, und die Gelegenheit finden. Es ist besser, einen kleinen Zwischenstopp zu machen, als mit hängender Zunge vor dem Ziel umzufallen. Pause machen!

Im Zauberwald

Seit Tagen sitze ich nur noch am Schreibtisch. Mit der Ausnahme, dass ich fast alle Termine zu Fuß erreiche. Das dauert (ich lebe in Berlin), birgt aber schönste Momente, zum Beispiel heute morgen im Tiergarten, wo alles noch im Raureif glänzte, als wäre eine Zauberfee nachts durchs Geäst geflogen.

Raus aus dem Nest!

Das Wochenende taugt ja schon mal für große Gedanken. Immerhin ist der Tisch leer geräumt und über weite Oberflächen lässt sich gut über den Tellerrand schauen. Die Museen der Zukunft. Jawohl. Das sollte die Kunsthistorikerin schon interessieren, auch wenn Kollege Hubertus Kohle düster ahnt, dass man „ja auch nicht die Fische fragt, ob man den […]