Hingucker

Gestern nur mit Mühe vor die Tür, und dann gleich und sofort ein unglaublicher Himmel mit Knallblau und vielen Schattierungen von Grau hin zu Weiß. Sofort war meine Stimmung wieder obenauf! Ich merke, nur eine kleine Überraschung draußen, und ich bin mit der Welt versöhnt. So einfach. Und dann ein Zitat von Dürer, dass er erst auf seine alten Tage das Einfache, „Normale“ schätzen lernte: „Als ich jung war, erstrebte ich Vielfalt und Neuheit; nun in meinem Alter habe ich begonnen, das natürliche Gesicht der Natur zu sehen, und fange an zu begreifen, dass diese Einfachheit das allerletzte Ziel der Kunst ist.“ Gilt offensichtlich auch für Nicht-Künstler/innen. Das Foto zeigt leider nur einen schwachen Schimmer der außergewöhnlichen Stimmung vom gestrigen Nachmittag.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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