Trostlos

Auf meinem letzten Sonntagsspaziergang dachte ich, dass Menschen eine traurige Meisterschaft darin erlangt haben, Trostlosigkeit zu schaffen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 5

  1. Lo 17. November 2020

    Ja, das sehe ich manchmal auch: dass Menschen keinen Sinn oder keinen Blick, kein Spüren dafür haben, dass sie mittendrin in einer Trostlosigkeit leben.
    Aber man sagt ja auch: wie Innen, so auch Aussen.
    Obwohl: wenn man es sich Aussen etwas lebensfreundlicher machen würde, vielleicht färbt es dann auf das Innen ab?

    Gefällt 2 Personen

    • Stephanie Jaeckel 19. November 2020

      Ich denke eigentlich auch, dass ein Zuhause, eine Wohnung so etwas wie der Spiegel von dem- oder derjenigen ist, der/die da wohnt. Es fühlt sich oft an wie eine Nachlässigkeit sich selbst gegenüber. Als wäre die nächste Umgebung nicht so wichtig. Aber es gibt auch Menschen, die an der Stelle eher unempfindlich sind. Es stört sie nicht. Das gehört ja auch akzeptiert.

      Gefällt 1 Person

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