Spätsommer

Das ist vielleicht der letzten große Hitzewelle geschuldet: Zum ersten Mal habe ich mich über die frühen Herbst-Boten gefreut: Frischer Wind, ein Himmel zum Niederknien und so viel klares Licht wie lange nicht mehr. Melancholie war auch im Spiel. Doch nicht wie sonst, wenn ich den Winter schon kommen sehe, sondern eine Erinnerung an letztes Jahr, wo genau dieses Wetter über New York stand, als ich dort meine Reise durch die USA begann. Dieses Jahr war für mich nix mit Reisen. Meine Portugal-Fahrt im Mai fiel aus. Jetzt muss ich Arbeit aufholen, die im Frühjahr ausgefallen ist. Tatsächlich bin ich froh, dass ich die Ausfälle noch in diesem Jahr beheben kann. So jedenfalls tönt es aus der Vernunfts-Abteilung. Die Melancholie beweist, dass mein Herz noch nicht so weit ist. Aber das Wetter kann ich jetzt erst mal genießen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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