Heiliger Dionysius, hilf!

Katholik/innen haben eine eigene Hausapotheke: 14 Nothelfer/innen, die man anwählen kann (junge Menschen mögen sich das wie eine App vorstellen), um Hilfe zu bekommen.

Ich habe gerade Kontakt zu Dionysius aufgenommen, kein Säufer, wie man vielleicht aufs Geratewohl raten mag, sondern ein Cephalophor – was wiederum kein Dinosaurier ist, sondern ein sogenannter „Kopfträger“, insofern eine Besonderheit, weil er seinen Kopf nicht nur auf dem Hals trug, sondern, als selbiger abgeschlagen wurde (Dionysius ist ein Märtyrer, also einer, der für seinen Glauben an den christlichen Gott starb), ihn in die Hände nahm und vor seinem Körper trug (nicht lange, soweit überliefert).

Der heilige Dionysius hilft gegen Kopfschmerzen, Tollwut, Gewissensbisse und Seelenleiden. Ihr könnt gerne raten… Er ist, was sicher wenige wissen, der Schutzheilige Frankreichs und Städtepatron von Paris und – olala – Krefeld.

Am Montag bin ich die Treppe runtergefallen, seitdem habe ich Kopfschmerzen. Ganz schön lästig bei der Hitze. Und langsam frage ich mich, ob man auch eine (leichte) Gehirnerschütterung kriegen kann, wenn man nicht auf den Kopf fällt – hat jemand von Euch damit Erfahrung? Obwohl – auf dem Sofa zu liegen und von Dionysius kalte Wickel um den Kopf gelegt zu bekommen – ist irgendwie auch schön…

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 11

  1. mannigfaltiges 22. August 2020

    Eine Gehirnerschütterung muss nicht unbedingt mit einem Aufprall verbunden sei, ist aber meist mit Übelkeit verbunden. Es ist schwierig eine genaue Diagnose zu stellen, ohne den Sturzvorgang zu kennen. Könnte z.B. auch irgendwo ein Nerv eingeklemmt worden sein. Wenn es nicht bald besser wird, würde ich zum Arzt (nicht Apotheke) gehen.

    Gefällt 1 Person

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