Wer klug ist,

sieht (vielleicht) die Schönheit nicht.

Ich bin wieder bei Hölderlin. Nicht dass er Klugheit gegen die Liebe zur Schönheit ausgespielt hätte. Aber mir scheint, er habe die Schönheit mit allen Widersprüchen und Ungreifbarkeiten am Ende vorgezogen. Er war ja nicht klug, sondern verrückt.

Oder ich denke an Parsifal. Der naiv sein musste, um klug zu werden.

Auf dem Foto sind keine Glühwürmchen zu sehen, sondern Mücken.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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