Der Eichhörnchenreflex

Ich kann es nicht lassen. Aber sobald die Blüte vorbei ist, sammele ich Samenkapseln. Ich stecke sie in Tütchen, Döschen und Briefumschläge für das nächste Jahr, um sie dann zu vergessen.

Und sonst so? Ein dösiger Sommer. Sanft. Lautlos. Draußen steigt der Feierpegel enorm an (ich wohne in Kreuzberg), im Hinterhof jedoch steht die Zeit. Seit Mai arbeite ich wieder Vollzeit. Aber auch hier ist fast alles stiller. Es fühlt sich an, als lebte ich auf einer Insel.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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