Der Hase im Geist

Bei uns werden Hasen gerne als harmlose Mümmler diskreditiert. Oder mit Angst assoziiert. Anders woanders. Zum Beispiel im chinesischen Horoskop. Da ist der Hase das glücklichste aller Tierzeichen. Oder bei den indigenen Bewohnern Amerikas. Der Hase (eigentlich ein Kaninchen: Jack-Rabbit) ist tugendhaft (was auch immer das heißt), wenig neugierig (was Tratscherei angeht) und unaufdringlich talentiert (stellt sich nicht gerne in den Vordergrund). Mein Vater hat mir zum ersten Geburtstag einen Stoffhasen geschenkt. Seitdem habe ich den Hasen weg. Nicht, dass in meiner Wohnung überall Hasis rumstehen. Aber je älter ich werde… Ich mag sie. Ostern ist meine Zeit, klar! Vom Hasen lernen, heißt – rennen lernen. In Haken, wenn es sein muss. Aber dann: volle Kanne. Keineswegs jedoch den ganzen Tag. Gezielt Gas geben. Hasen wären wahrscheinlich gute Rennfahrer. Allerdings keine besonders disziplinierten. Ist doch auch mal ein Vorbild. Guten Morgen, mein Hase!

 

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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