Zum Ende kommen

Wer schreibt, kennt diesen Moment nur zu gut. Man hat alles im Text ausgebreitet, und jetzt geht es darum, die Kurve zu kratzen, das Ding zu einem guten Ende zu bringen. Aber auch im Alltagsleben gibt es Momente, die ein Ende verlangen. Etwas braucht einen Abschluss und einen Neuanfang. Oder eher: Ich selbst muss mich von Ideen, von Selbstbildern verabschieden, und noch einmal neu starten. Wie eine Schlange, die sich wieder häutet (ob sie nun gewachsen ist – oder doch bloß aus allen Nähten platzt, sei mal dahin gestellt…). Was soll ich sagen, es ist wieder mal so weit. Es fühlt sich heikel an, wackelig. Aber da muss ich durch. Was mich tröstet, ist die bevorstehende Reise. Dort werde ich sicher eine Menge neuer Eindrücke erhalten. Und zu einer aktualisierten Version meiner Selbst wachsen (oder schrumpfen?). Schauen wir mal.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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