Nach dem Regen

Tja, heute hat es mich dann doch mal erwischt, die dritte Berliner Sintflut in nur einer Woche und ich war ohne Regenzeug unterwegs. Mit Regenzeug wäre es allerdings auch nicht viel besser gewesen, die Straßen standen teilweise unter Wasser, da hätte ich mich mit dem Fahrrad nicht durchgetraut. Also blieb ich einfach im Café sitzen, und nachdem meine Freundin schnellen Schrittes unter ihrem Schirm im nächsten U-Bahn-Eingang verschwand, konnte mich über einen WLAN-Anschluss freuen (ach jaaaaaa, Großstadt, prima!!!) und mit einem Tee, der Dinge harren. Nach aller Schütterei aus den Wolken gab es tatsächlich wieder Sonne, allerdings rochen die Straßen auf der Rückfahrt irgendwie nach Algen, als sei gerade mal wieder Ebbe. Die Autofahrer hatten oft Pech und wurden umgeleitet. Das Fahrrad, jajaja, auch das war fein. Und dann war alles auch schon gegossen, sogar die Fensterbankblumen. Was für ein schöner Start ins Wochenende!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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