Mehr Meer,

wenn auch nur kurz:

Marguerite Duras schrieb (und sie wusste davon, denn sie lebte an Stränden oder bereiste sie in der langen Zeit, in der sie in Paris wohnte): „Das Meer betrachten heißt alles sehen.“ So zu lesen auf dem rückseitigen Buchdeckel der neuen Biografie „Marguerite Duras, die Schwester der Meere“ von Jens Rosteck, erschienen bei mare, 2018.

Bei Ulrike Draesner dagegen gab es für mich heute die Begegnung mit dem gläsernen Guckkasten, mit dessen Hilfe Fischer im 19. Jahrhundert unter die Meeresoberfläche schauten. So zu lesen in: Ulrike Draesner: Grammatik der Gespenster, Reclam 2018. Davon demnächst wieder mehr, ich bin jetzt bei dem Kapitel über den Essay.

 

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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