Frühling

Am Wannsee war heute Hochbetrieb. In alle Richtungen schwärmten die Berliner/innen und Gäste aus, die S-Bahnen waren voll, die Straßen, die Radfahrer waren mit geputzten Rädern unterwegs, die neuen Modefarben wurden auf den Bürgersteigen spazieren geführt, Eisbuden mit meterlangen Schlangen belagert, und es gab – natürlich – Pendelverkehr. Das Wetter hielt, was die Meteorologen versprochen hatten und die Ausflugslokale platzten aus allen Nähten. Und mittendrin diese menschenleere Szene. Als sei ich in einer einsamen Gegend gewandert. Die Natur steht für sich. Und wir rennen kreuz und quer. Mittlerweile wird es wohl wieder so einsam sein, wie es auf diesem Foto aussieht. Was für ein beruhigendes Bild.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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