Eigentlich

sind Bäume so was von verrückt. Stehen da ihr Leben lang, tags, nachts, wachsen langsam in den Himmel, krallen sich in den Boden, werfen Blüten ab, Blätter und Früchte. Keine Nadeln. Erdulden Wind und Wetter, laute Fußgänger, Abgase und Dinge, von denen wir Menschen gar nichts wissen. Fallen im Sturm. Oder unter der Säge. Sie brauchen keine Knochen und keine Zähne. Augen haben sie auch nicht. Ob sie hören können? Immerhin können sie rascheln und rauschen. Bäume stehe da wie Dekoration. Nicht, dass ich nicht wüsste, dass sie leben. Ihre Unbeweglichkeit macht sie für mich unsichtbar. Doch: Ohne die Bäume wäre die Stadt unerträglich. Deshalb. Ein Lob auf die Bäume. 🌲 🌳 🌲 🌳 🌲 🌳 . Besonders auf die in der Stadt. Hipp Hipp Hurra!!!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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