Treiben lassen

Wenn mich eine Aufgabe zu überrollen droht, hilft manchmal nur noch, die Bremse zu ziehen. Indem ich jeglichen Fleiß über Bord werfe. Schaue, wo ich Abkürzungen finde. Denn bei Zeitdruck heißt es oft: weniger Arbeiten ist mehr, weil genug Platz für Einfälle bleiben muss. Und dann gibt es ein ganz wichtiges Detail: Auf andere setzen! Nicht alles alleine machen wollen. Das heißt konkret: früh genug überlegen, wer mir helfen kann. Bzw. wer Antworten auf Fragen hat, dich ich mir stelle. Und es ist kaum zu beschreiben, wie beglückend es sein kann, jemanden mit Antworten zu finden. Nicht, dass meine Arbeit damit schon getan ist. Aber ich weiß jetzt, wie es weitergeht. Und – doch, ist nicht übertrieben – ich freue mich schon, morgen früh wieder am Schreibtisch zu sitzen.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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