Vorfreude

Nee. Vor allem nicht auf den Winter. Aber als ich dieses Bild sah – und es war tatsächlich das erste, das ich aufschlug – wurde mir richtig warm ums Herz. Nick Cave ist also auch die Yorckstraße im Schnee rauf oder runter gelaufen mit dem Kuchen der ganzen Bäckerei über dem Kopf. Hätte ich das damals (und damit meine ich meine Studienzeit) gewusst! Ich wäre mir dort nicht so verloren vorgekommen in dem Matsch und der Winterdunkelheit. Denn auch, wenn die Yorckstraße ziemlich cool aussieht. Für den, der müde ist, ist sie endlos lang. Aber jetzt freue ich mich erst mal auf das Nick Cave-Buch von Reinhard Kleist „Mercy on me“, das gerade im Carlsen-Verlag erschienen ist. Eine Biografie, wie der Klappentext sagt und noch viel mehr von und über Cave. Aber wieso steht da, er habe Elisa Day nicht getötet?

Das Foto habe ich von/aus dem Rezensionsexemplar gemacht, das mir der Cornelsen-Verlag zugeschickt hat: Keine Sorge: Die Besprechung kommt noch…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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