Kreisbewegung

Vorgestern dachte ich, dass ich die Hoffnung aufgegeben habe. Zu viel Schweigen ertrage ich nach wie vor nicht gut. Obwohl ich weiß, wie unterschiedlich Frequenzen sein können. Es fühlte sich wie eine Niederlage an. Ich habe weiter gearbeitet. Heute denke ich, vielleicht muss man manchmal bis zur Niederlage durchhalten, um ein Happy End zu bekommen. Kapitulieren, um überhaupt wieder offen für eine neue Chance zu sein. Ich bin bereit für die nächste Runde.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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