Allein auf einer Insel

wäre ich heute mittag gerne gewesen, als ich eingeklemmt zwischen viel zu vielen Mitreisenden in einer defekten U-Bahn klemmte. Wie blitzschnell so ein Alltag aus dem Ruder gehen kann, dachte ich, und sofort danach, dass Alltag vielleicht auch eine komische Vorstellung ist, wahrscheinlich eine, die uns erst die Zivilisation beschert hat, und allein auf einer Insel, also fernab von Zivilisation könne dann und immerhin von Alltag keine Rede sein. Na. Im strömenden Regen allein auf einer Insel wäre möglicherweise auch keine so tolle Alternative. Und jeden Tag jagen, essen, spülen kommt schon sehr nah an meine persönliche Vorstellung von Alltag heran. Was ich sagen will? — Gut, dass dieser Montag gleich vorbei ist.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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